Mit der Unterstützung von rund 20.000 Fans, die die Tribünen im Atleti Azzurri d’Italia-Stadion in Bergamo füllten, besiegte Italien an diesem Donnerstag (26.) Nordirland in einem für die europäischen Play-offs gültigen Duell mit 2:0 und wahrte damit die Chance auf eine Rückkehr zur Weltmeisterschaft.
Das Azurra-Team unter der Leitung des ehemaligen Mittelfeldspielers Gennaro Gattuso wartet nun darauf, dass der Sieger von Wales und Bosnien und Herzegowina, die weiterhin 1:1 unentschieden liegen, seinen nächsten Gegner in einem Duell am 31. ermittelt, das neben Kanada, Katar und der Schweiz das letzte Mitglied der Gruppe B der Weltmeisterschaft definiert.
Als viermaliger Meister hat die italienische Mannschaft seit 2014 nicht mehr an der Weltmeisterschaft teilgenommen, als sie nach Niederlagen gegen Costa Rica und Uruguay in der Gruppenphase ausschied. In der Ausgabe 2018 scheiterte es im Playoff noch an Schweden und in der Ausgabe 2022 an Nordmazedonien.
Unter dem Druck, nicht zum dritten Mal in Folge außen vor zu bleiben, trat Italien – das aufgrund seiner besseren Platzierung zu Hause spielte – hervor und übte von Beginn an Druck auf die nordirische Mannschaft aus.
Trotz des größeren Ballbesitzes – 63 % zu 37 % – und der unzähligen Bälle, die in den gegnerischen Strafraum gelangten – es gab zwölf Eckbälle für die italienische Mannschaft, verglichen mit nur drei für die nordirische Mannschaft – fiel das erste Tor des Spiels erst zehn Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit durch die Füße von Newcastle-Mittelfeldspieler Sandro Tonali, der einen kraftvollen Schuss von der Strafraumgrenze abfeuerte.
Das zweite italienische Tor fiel erst in der 34. Minute, als Fiorentina-Stürmer Moise Kean Tonalis eigenen Pass ausnutzte, um einen Querschuss zu erzielen, der den Pfosten traf, bevor er ins Tor ging.
Der Sieg stellte eine Art Revanche für die italienische Mannschaft dar, die in einem WM-Qualifikationsspiel 1958 in Belfast gegen Nordirland verloren hatte. Das Ergebnis qualifizierte die nordirische Mannschaft und schloss die italienische Mannschaft zum zweiten Mal aus der Weltmeisterschaft aus, nachdem sie bei der ersten Ausgabe im Jahr 1930 nicht dabei war, als sie die Einladung zur Reise nach Uruguay ablehnte.














