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Der ehemalige Präsident wird voraussichtlich an diesem Freitag (27) das DF Star-Krankenhaus in Brasília verlassen. Die Informationen wurden durch ein am Donnerstag (26) veröffentlichtes medizinisches Bulletin bestätigt, das auf eine positive Entwicklung des Gesundheitszustands des ehemaligen Präsidenten nach der Diagnose einer beidseitigen bakteriellen Lungenentzündung infolge einer Bronchoaspirationsepisode hinweist.
Laut der vom Ärzteteam unterzeichneten Erklärung zeigt Bolsonaro keine Anzeichen einer akuten Infektion mehr. „Im Moment befindet er sich in einer guten klinischen Entwicklung. Er sollte für die nächsten 24 Stunden unter klinischer Überwachung bleiben, die Entlassung aus dem Krankenhaus wird für den 27. März erwartet“, heißt es in der von den Ärzten Claudio Birolini, Leandro Echenique und Brasil Caiado unterzeichneten Notiz.
Übergang zur häuslichen Pflege
Mit dem Verlassen des Krankenhauses beginnt für den ehemaligen Präsidenten eine neue rechtliche Phase. Dank einer Entscheidung des Ministers Alexandre de MoraesNach Angaben des Bundesgerichtshofs (STF) wurde Bolsonaro am vergangenen Dienstag (24) aufgrund seiner körperlichen Gebrechlichkeit für zunächst 90 Tage humanitärer Hausarrest gewährt.
Sobald er seine medizinische Entlassung erhalten hat, wird sich der ehemalige Präsident direkt zu seiner Residenz begeben, wo er seine Haftstrafe antreten wird. 27 Jahre und 3 Monate eine Freiheitsstrafe, die sich auf die Verurteilung wegen Beteiligung an einem Putschversuch bezieht.
Überwachung und Einschränkungen
Zu Hause zu bleiben bedeutet nicht völlige Freiheit. Gemäß den von der STF verhängten Vorsichtsmaßnahmen wird Bolsonaro kontinuierlich überwacht elektronisches Fußkettchen. Die Entscheidung von Moraes schränkt auch die Kommunikation und Besuche ein und verpflichtet den ehemaligen Präsidenten, die Justiz täglich durch technische Berichte über seinen Aufenthaltsort und seinen Gesundheitszustand auf dem Laufenden zu halten.
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Mit der humanitären Maßnahme soll sichergestellt werden, dass der Angeklagte die für seine vollständige Genesung erforderliche medizinische Unterstützung erhält, ohne dass die Vollstreckung des vom Obersten Gerichtshof verhängten Urteils unterbrochen wird.














