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Die Schulden von Acre erreichten den höchsten Stand in der gesamten historischen Serie. Zumindest besagt dies die von der Federation of Commerce of Goods, Services and Tourism of Acre () veröffentlichte Consumer Debt and Default Survey (Peic), aus der hervorgeht, dass im Bundesstaat 109.059 Familien – also 82,3 % – verschuldet sind.
Die Studie bewertete auch die Zahl der Familien, die seit mehr als 30 Tagen offene Rechnungen hatten, und erreichte 38,4 %, also 59.915 Familien.
Auch in Acre ist der Prozentsatz der verschuldeten Menschen nach Angaben des Verbands monatlich zurückgegangen, und zwar von 15.392 Familien im Januar auf 14.662 im Februar. Ein Rückgang um 4,98 %, was darauf hindeutet, dass Familien im Bundesstaat darauf bedacht sind, ihre Rechnungen auf dem neuesten Stand zu halten.
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Laut der Umfrage beeinträchtigen diejenigen, die verschuldet sind, 31,7 % des Einkommens, die gleiche Zahl wie im Januar, aber ein höherer Fall wurde im gesamten Jahr 2025 beobachtet. Fecomércio-AC betont in der Umfrage, dass „eine solche Einkommensbeeinträchtigung Familien mit einem Einkommen von bis zu 10 Mindestlöhnen stärker trifft, mit einer starken Konzentration bei Familien mit einem Einkommen von bis zu 5 Mindestlöhnen, während die Verpflichtung von Familien mit einem Einkommen über 10 Mindestlöhnen 28,1 % beträgt“.
Laut dem Berater der Präsidentschaft von Fecomércio-AC, Egídio Garó, steht der Konsum unter dem Einfluss des begrenzten Kreditangebots und des hohen Selic-Zinssatzes. „Dieser dürfte den Hochrechnungen zufolge bis Ende des Jahres hoch bleiben. Trotz dieser Schwierigkeiten konsumieren Familien mehr als nötig“, erklärt er.
Egídio sagt auch, dass es einerseits eine Verbesserung der Kaufkraft gibt; Andererseits nutzen viele Familien Kredite, um nicht langlebige Produkte zu kaufen, und zwar in Raten. „Dieser letzte Faktor erschwert die Planung im Inland und führt folglich dazu, dass Familien noch mehr verschuldet werden.“
Aus den vom Nationalen Handelsverband für Waren, Dienstleistungen und Tourismus (CNC) veröffentlichten Daten geht hervor, dass im Februar 80,2 % der brasilianischen Familien verschuldet waren. Davon sind 29,6 % seit mehr als 30 Tagen überfällig und 12,6 % geben an, dass sie derzeit nicht in der Lage sind, ihre Zahlungen zu leisten, und werden daher zahlungsunfähig.














