Die Weltmeisterschaft sollte die Ausgaben für Wetten und Impulskonsum erhöhen – 12.05.2026 – Folha Social+

Weniger als einen Monat vor der Weltmeisterschaft 2026, deren Eröffnungsfeier am 11. Juni in Mexiko-Stadt geplant ist, rechnen die Brasilianer bereits mit den finanziellen Auswirkungen des Turniers auf ihre eigenen Taschen.

Bei dieser Ausgabe der Weltmeisterschaft dürfte ein Element bei den Ausgaben für Aufkleber, Teamtrikots und Zusammenkünfte noch stärker an Bedeutung gewinnen: Online-Sportwetten bzw. Wetten.

Laut einer Studie von Creditas in Zusammenarbeit mit Opinion Box erwägen 56 % der Befragten, diese Art von Wette abzuschließen oder während des Wettbewerbs an Pools teilzunehmen. Bei den Jugendlichen, die den letzten Titel nicht erlebt haben, steigt der Anteil auf 69 % und bei den Verschuldeten auf 79 %.

Für die Studie mit dem Titel „Finance Scoreboard: Wie sich Fußball auf die Taschen und Schulden der Brasilianer auswirkt“ wurden 561 Männer und Frauen ab 18 Jahren im ganzen Land befragt, die derzeit arbeiten und über ein Familieneinkommen zwischen 1.600 und mehr als 24.000 R$ verfügen.

Obwohl Spaß und Unterhaltung laut Umfrage für 54 % der potenziellen Wettenden die Hauptmotivation sind, verbindet ein erheblicher Teil der Befragten mit der Praxis auch die Möglichkeit, ein zusätzliches Einkommen zu erzielen, um die monatlichen Ausgaben zu decken (31 %) oder Schulden zu begleichen (15 %).

Ein weiteres Highlight der Studie ist die Auswirkung der Weltmeisterschaft auf den Konsum: 74 % gaben an, in diesem Zeitraum Geld ausgeben zu wollen und 80 % gaben an, dass sie ungeplant konsumieren könnten.

Finanzielle Entscheidungen hängen von der Leistung des Teams ab: 47 % sagen, sie könnten die Ausgaben erhöhen, wenn Brasilien im Wettbewerb weiterkommt. Darüber hinaus geben 14 % zu, dass sie sich verschulden würden, um das Turnier zu erleben.

Diese Art von Verhalten kann die Verschuldung brasilianischer Familien verschlimmern, die laut einer Umfrage des CNC (Nationaler Handelsverband für Waren, Dienstleistungen und Tourismus) von 80,4 % im März auf einen neuen Rekord von 80,9 % im April gestiegen ist.

Die Sache des Jahres „Finanzielle Bildung verändert sich“ wird von IBS (Instituto Brasil Solidário) unterstützt.

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