Nahe dran, Taffarel und Gilmar gleichzuziehen, strebt Alisson nach dem Titel – 11.06.2026 – Sport

Sobald Alisson an diesem Samstag (13.) gegen Marokko das Feld betritt, wird er seinen Namen auf ein Regal setzen, auf dem nur Gilmar und Taffarel stehen, die einzigen Torhüter, die Brasilien bei drei Weltmeisterschaften als Starter verteidigt haben.

Aber der Gaucho aus Novo Hamburgo möchte nicht nur für seine Teilnahme am Turnier anerkannt werden, sondern vielmehr dafür, dass er sich einer weiteren, noch erleseneren Gruppe von Spielern anschließt, die den Weltmeistertitel gewonnen haben.

Insbesondere in seinem Fall könnte ihm der Titel auch dabei helfen, die Kritik, die ihn für seine Leistungen in den entscheidenden Momenten begleitet, die das Ausscheiden Brasiliens bei den Weltmeisterschaften 2018 bzw. 2022 gegen Belgien und Kroatien markierten, endlich in die Vergangenheit zu drängen.

„Mit diesen Giganten der Geschichte in einer Gruppe sein zu können [Gilmar e Taffarel] „Es ist ein Privileg“, sagte der brasilianische Torhüter. „Aber ich möchte auch in einer anderen Gruppe sein.“ Ich möchte zu den Weltmeistern gehören. Das ist mein Fokus und das Wichtigste im Moment“, fügte er hinzu.

Der 33-jährige Torhüter, der als einer der Anführer der Mannschaft gilt, ist sich bewusst, dass Brasilien in dieser Ausgabe nicht der größte Favorit ist. Das Team läge in dieser Hinsicht hinter Ländern wie Frankreich, Spanien und Argentinien. Für ihn könnte dies jedoch gerade ein Vorteil für die brasilianische Mannschaft sein.

„Es ist gut, dass die Mannschaft ein wenig in Frage gestellt ist, denn das war auch in anderen guten Momenten so“, sagte er, bevor er sich an den turbulenten Moment erinnerte, den die Mannschaft in der Zeit vor der Weltmeisterschaft 2026 erlebt hatte, mit Trainerwechseln und der institutionellen Krise bei der CBF.

„Es lässt sich nicht leugnen, dass das letzte Spiel für alle Spieler sehr schwierig war. Wir haben die Schwierigkeiten, die wir aufgrund mehrerer Faktoren hatten, genau gespürt. Aber das Wichtigste ist der Moment jetzt. Das ist es, was zählt. Es ist der Moment, den die Mannschaft erreichen wird, um das erste Spiel zu bestreiten. Und, wenn es Gottes Wille ist, das Finale zu erreichen. Deshalb sagt man, dass es so ist“, kommentierte er.

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