FIFA trifft sich vor der Weltmeisterschaft mit dem iranischen Verband – 16.05.2026 – Sport

FIFA-Generalsekretär Mattias Grafstrom habe an diesem Samstag (16.) ein „konstruktives und positives“ Treffen mit dem Präsidenten des iranischen Fußballverbandes FFIRI, Mehdi Taj, gehabt, sagte Grafstrom gegenüber Reuters und drückte seine Zuversicht hinsichtlich der Teilnahme des Landes an der Weltmeisterschaft aus.

Es ist geplant, dass Iran alle drei Spiele seiner Gruppenphase in den Vereinigten Staaten austrägt, doch die Teilnahme des Teams am Turnier vom 11. Juni bis 19. Juli ist seit dem Angriff der USA und Israels auf Iran Ende Februar fraglich.

„Wir hatten ein ausgezeichnetes und konstruktives Treffen mit dem iranischen Verband“, sagte Grafstrom bei einem Besuch in Istanbul. „Wir arbeiten eng zusammen und freuen uns sehr, Sie bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft begrüßen zu dürfen.“

Neue Fragen stellten sich, nachdem Taj Anfang dieses Monats die Einreise nach Kanada zum FIFA-Kongress in Vancouver aufgrund seiner Verbindungen zum Korps der Islamischen Revolutionsgarde verweigert wurde.

Die USA und Kanada, die gemeinsam mit Mexiko die Weltmeisterschaft ausrichten, stufen die Wache als „terroristische Einheit“ ein und haben klargestellt, dass sie Personen mit Verbindungen zur Elitetruppe keinen Zutritt gewähren werden.

Grafstrom lehnte es ab, Einzelheiten zur Visa-Situation für die iranischen Spieler zu nennen, sagte jedoch, dass beide Seiten Gelegenheit gehabt hätten, einige operative Fragen zu besprechen und einen positiven Austausch geführt hätten.

Auf die Frage, ob die FIFA Garantien für die Einreise und Ausstellung von Visa für iranische Spieler erhalten habe, wollte Grafstrom lieber nicht auf Einzelheiten eingehen.

„Wir haben alle relevanten Fragen besprochen, aber ich denke, dass dies nicht der Ort ist, die Details zu besprechen“, sagte er. „Insgesamt war es ein sehr positives Treffen und wir freuen uns auf die Fortsetzung des Dialogs.“

Iran hatte darum gebeten, seine WM-Spiele nach Mexiko zu verlegen, doch FIFA-Präsident Gianni Infantino besteht darauf, dass alle Spiele an den ursprünglich geplanten Austragungsorten ausgetragen werden müssen.

Die iranische Delegation wird Teheran für eine Trainingsphase in der Türkei verlassen, bevor sie Anfang Juni zu ihrem US-Stützpunkt, dem Kino Sports Complex, in Tucson aufbricht.

Irans WM-Debüt ist für den 15. Juni gegen Neuseeland in Los Angeles geplant. In der Gruppe G trifft das Team außerdem auf Belgien und Ägypten.

1.ç

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