Der französische Stürmer Kylian Mbappé reagierte am Montag (6) auf die rassistischen Beleidigungen der paraguayischen Senatorin Celeste Amarilla gegen ihn.
Mbappé schrieb auf X (ehemals Twitter), dass die Parlamentarierin ihres Amtes nicht würdig sei und nicht nur Paraguay vertrete. Die Nummer 10 stufte die Tat als verabscheuungswürdig ein und lobte in der an Amarilla gerichteten Botschaft die Leistung der Südamerikaner bei der WM 2026.
„Aufgrund Ihrer Rücksichtslosigkeit und Ihres offensichtlichen Rassismus hat die ganze Welt bereits die historische Entwicklung und die Bemühungen Ihrer Spielerinnen bei der Weltmeisterschaft vergessen und sich auf eine inkompetente Frau konzentriert, die das schlechteste Bild ihres Landes vermittelt“, erklärte Mbappé.
„Ich werde Menschen wie ihr niemals die Freiheit geben, ihren Hass und Rassismus auf der ganzen Welt zu verbreiten.“
Auch der französische Fußballverband sprach sich gegen die von Amarilla veröffentlichten Äußerungen aus: „Diese Äußerungen sind kriminell und verwerflich. Sie müssen hier wie anderswo strafrechtlich verfolgt werden. Die FFF erstattet Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zum Zweck der gerichtlichen Verfolgung.“
Kurz nach dem 1:0-Ausscheiden Paraguays gegen Frankreich am vergangenen Samstag (4) attackierte der Senator der Authentic Radical Liberal Party das Aussehen und die kamerunische Herkunft der französischen Nummer 10 und brachte Mbappés Training mit Schimpansen in Verbindung.
Der Senator schlug außerdem vor, dass der paraguayische Torhüter Orlando Gill dem Bleus-Star im Spiel den Mittelfinger hätte zeigen sollen, anstatt ihn zu begrüßen. „Ich mache das im Senat und nichts passiert“, schrieb er in einer der Nachrichten.













