Das Spiel zwischen Kroatien und Portugal in der 32-Mannschafts-Phase der Weltmeisterschaft 2026 endete für die Kroaten dramatisch, da in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit ein Tor nicht anerkannt wurde.
Portugal gewann das Spiel zum Zeitpunkt des Spiels mit 2:1, was bei Fußballkommentatoren und Zuschauern für Verwirrung und Kontroversen sorgte.
Das nicht anerkannte Tor entstand durch eine Flanke in den portugiesischen Strafraum. Im Kampf um die Spitze prallt der Ball vom Kopf des kroatischen Mittelstürmers Igor Matanovic ab. Anschließend schlägt sie Verteidiger Renato Veiga auf den Rücken, bevor sie ihren Weg fortsetzt.
Das Spiel geht weiter, mit einem Ball von Mario Pasalic – vor dem letzten Marker – in die Mitte des Strafraums. Im Streit zwischen Rúben Neves und Josko Gvardiol wird der Ball abgefälscht und gelangt in das von Diogo Costa verteidigte Tor.
Nach der Überprüfung in der VAR-Kabine (Video-Schiedsrichter) entschied Feldschiedsrichter Espen Eskas aus Norwegen, das kroatische Tor nicht anzuerkennen, was das Spiel in die Verlängerung geführt hätte.
„Die Entscheidung war richtig“, sagt Wallace Valente, ehemaliger Fußballschiedsrichter und Kommentator. Er beruft sich auf Regel 11, um das Verhalten des Norwegers zu rechtfertigen. „Wenn der Ball versehentlich von einem Verteidiger abprallt und der Angreifer die unregelmäßige Position ausnutzt, liegt eine Abseitsstellung vor.“
Valente sagt, dass die Interpretation anders ausfallen könnte, wenn der portugiesische Verteidiger die Ballkontrolle hätte, als er in einer unregelmäßigen Position zum kroatischen Angreifer passte – eine Hypothese, die er widerlegt.
Der frühere Schiedsrichter Luciano Benevides folgt der gleichen Linie, analysiert aber einen anderen Moment: die, wenn auch leichte, Berührung von Matanovics Kopf. „Aktive Beteiligung des im Abseits stehenden Angreifers, nachdem er den von seinem Mitspieler abgelenkten Ball erhalten hat. Tor nicht anerkannt.“
Die Berührung am Kopf des kroatischen Mittelstürmers war sowohl für den Feldschiedsrichter als auch für die Übertragung des Spiels nicht wahrnehmbar. Der bei dieser Weltmeisterschaft im Einsatz befindliche FIFA-Sensor am Ball hat jedoch einen Kratzer erkannt.
„Es ist Technologie im Dienste der Schiedsgerichtsbarkeit“, schlussfolgerte Benevides.














