Neben Mexiko bleibt der Meister von 2010 bei dieser Weltmeisterschaft nach vier Spielen ohne Gegentor.
Das nächste Duell wird europäisch sein: Portugal und Kroatien werden diesen Donnerstag um 20 Uhr gegeneinander antreten, um am Montag (18.06.) um 21 Uhr in Dallas die Gegner der Spanier zu sein.
Es war eine Frage der Zeit, bis Spanien in Führung gehen würde. Das Team von Luis de La Fuente häufte von Beginn an Chancen an, mit dem aus Oyarzabal, Baena und Yamal gebildeten Angriff, der den Österreicher Laimer, den Spieler des FC Bayern München, der für die Markierung des 18-jährigen Stars mit Stiften verantwortlich war, nicht verschonte.
Linksverteidiger Marc Cucurella traf in der 28. Minute nach einem Eckball sogar ins Netz, doch der schwedische Schiedsrichter Glenn Nyberg annullierte den Schuss wegen eines Fouls an Torwart Alexander Schlager.
Der Österreicher war vor allem dafür verantwortlich, den Punktestand bis zum Ende der ersten Halbzeit zu halten. Er parierte fünf Mal, bevor Oyarzabal einen Flachpass von Cucurella erhielt, besiegte Verteidiger Alaba, der auf seltsame Weise versuchte, den Schuss zu blocken, warf sich auf den Boden und schloss in der 35. Minute ins rechte Eck ab, diesmal ohne Chance für Schlager.
In der 46. Minute hätte Baena beinahe einen Freistoß nachgelegt, doch Schlager fälschte diesen noch ab, bevor der Ball die Latte traf. Freistehend hatte Jamal nach einem Fehler der Abwehr noch die Chance und schoss über den Torwart hinweg.
Österreich konnte den Strafraum von Unai Simón, der vor der Pause nicht handeln musste, kaum gefährden. Angriffsversuche wurden von der Abwehr abgefangen oder durch Fehler der Mannschaft selbst behindert.
Der Schwung blieb auch in der Schlussphase bestehen. Die Spanier erstickten und die Österreicher konnten den Ballbesitz nicht halten, obwohl es ihnen gelang, den Ball in die Hände des gegnerischen Torwarts zu bringen. Den Favoriten gelang es auch nicht, ihre Überlegenheit auf die Anzeigetafel zu bringen.
Rechtsverteidiger Pedro Porro tauchte in der 20. Minute im Strafraum auf und erzielte nach einer Flanke von Baena per Kopf den zweiten Treffer. Der Zwei-Tore-Vorsprung schien im Vergleich zum Leistungsunterschied zwischen den Teams gering, bis Oyarzabal mit einer weiteren Vorlage von Cucurella mit 43 den dritten Treffer erzielte. Der Mittelstürmer erzielte sein viertes Tor bei dieser Weltmeisterschaft.
Im Achtelfinale wird Spanien versuchen, eine zu diesem Zeitpunkt schlechte Bilanz zu überwinden, in der es 2018 und 2022 gegen Russland bzw. England jeweils im Elfmeterschießen ausschied.














