Die FIA (International Automobile Federation) kündigte an diesem Montag (20) ein Paket von Änderungen an den Formel-1-Rennregeln an, die sich auf Sicherheitsanpassungen konzentrieren und ab dem nächsten Rennen am 3. Mai in Miami in Kraft treten.
Der Sport hatte bereits wesentliche Änderungen an den Fahrwerks- und Motorregeln bestätigt, mit neuen Antriebseinheiten (wie Hybridsysteme in F1-Autos genannt werden), die zu gleichen Teilen zwischen elektrischer Energie und Verbrennung aufgeteilt werden.
In den ersten drei Rennen gab es Beschwerden von Fahrern über die Notwendigkeit, in Hochgeschwindigkeitskurven „entspannter zu fahren und zu gleiten“, damit der Verbrennungsmotor die Batterie aufladen kann. Sie äußerten auch Sicherheitsbedenken.
Eine weitere Folge der Änderung war das sogenannte „Superclipping“, bei dem das Triebwerk automatisch Energie vom Motor zur Batterie umleitet und so das Auto auch dann verlangsamt, wenn der Fahrer Vollgas gibt.
Die FIA erklärte in einer Erklärung, dass sich die elf Teamchefs, Power Unit CEOs und F1 in einem Online-Meeting auf eine Reihe von „Verfeinerungen“ während der Saison geeinigt hätten, die nun einer virtuellen Abstimmung unterzogen werden.
„Die heute vereinbarten Vorschläge werden von Miami aus umgesetzt, mit Ausnahme der Änderungen am Start, die in Miami getestet und nach Rückmeldungen und Analysen angenommen werden“, heißt es in der Mitteilung.
Die FIA teilte mit, dass die Energiemanagementparameter für das Qualifying angepasst werden, wobei die maximal zulässige Aufladezeit von acht auf sieben Megajoule reduziert wird, um ein gleichmäßigeres Fahren am Limit zu fördern, und die maximale „Superclip“-Leistung von 250 kW auf 350 kW erhöht wird, um die Zeit für das Aufladen zu reduzieren.
Im Rennen wurden Maßnahmen zur Reduzierung überhöhter Annäherungsgeschwindigkeiten und zur Begrenzung plötzlicher Leistungsunterschiede mit einer zusätzlichen Leistungssteigerung (Boost) von maximal 150 kW eingeführt.
Es wurde ein neues System entwickelt, um das Risiko zu verringern, dass ein langsam startendes Auto von einem schnelleren hinter ihm angefahren wird, sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Sicht bei nassen Streckenbedingungen.














