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Ein 31-jähriger Mann wurde bei einem Einsatz zur Bekämpfung des illegalen Bergbaus im Indigenengebiet Raposa Serra do Sol in Roraima von einem Pfeil am linken Arm getroffen. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Donnerstag (19) in einer schwer zugänglichen Region, die vom Widerstand der Eindringlinge und der Komplexität der Amazonas-Hilfe geprägt war.
Der bei dem Überfall verletzte Agent wurde sofort von Kollegen der Ready Intervention Group (GPI) versorgt, der auf hochriskante taktische Einsätze spezialisierten Eliteeinheit der Bundespolizei. Die Agenten machten den Arm bewegungsunfähig und stellten sicher, dass der Pfeil stabil blieb, bis der Beamte in das Allgemeine Krankenhaus von Roraima (HGR) in der Hauptstadt Boa Vista transportiert wurde.
Spannungen in Roraima: PF-Agent wird bei einem Überfall in Raposa Serra do Sol verletzt, einem Gebiet, das Ziel von Invasionen und Sprengstoffangriffen ist/ Foto: Reproduktion
Medizinischer Eingriff
Im Krankenhaus ergaben bildgebende Untersuchungen, dass der Pfeil durch den Arm ging und im Knochen verankert war. Trotz der Schwere des Unfalls stellte das medizinische Team fest, dass der Zustand des Beamten stabil war und keine Anzeichen eines Schocks aufwies. Er wurde in das Operationszentrum gebracht, um den Gegenstand zu entfernen, und bleibt unter Beobachtung und medizinischer Versorgung im Krankenhaus.
Konfliktszenario
Laut der IBGE-Volkszählung 2022 ist Raposa Serra do Sol gemessen an der Bevölkerung das zweitgrößte indigene Land Brasiliens und beheimatet mehr als 26.000 indigene Menschen. Allerdings war das 1,7 Millionen Hektar große Gebiet das Ziel heftiger Verwüstungen durch illegale Bergleute. Lokale Führer prangern an, dass die Eindringlinge Sprengstoffe zur Mineraliengewinnung eingesetzt und die Rekrutierung junger Menschen aus den Gemeinden gefördert hätten.
Einsatz gegen Bergbau endet mit Pfeilschuss auf Bundespolizisten; Der Wirkstoff ist nach einem chirurgischen Eingriff in Boa Vista stabil / Foto: Reproduktion
Die Region liegt an der Dreiländergrenze zwischen Brasilien, Venezuela und Guyana und umfasst die Gemeinden Normandia und Uiramutã. Das zerklüftete Gelände, das aus Bergen wie Pacaraima und Mount Roraima besteht, konzentriert reiche Mineralvorkommen und Flussquellen, was kriminelle Aktivitäten anzieht und eine ständige Überwachung durch Bundesbehörden erschwert.
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