England und Frankreich setzten an diesem Samstag (18.) die Tradition arbeitsreicher Spiele im Streit um den dritten WM-Platz fort. In Miami gewannen die Engländer mit 6:4, ein Spiel, das einen neuen Rekord im Wettbewerb aufstellte.
Mit zehn Toren war das Spiel das torreichste Spiel in der Geschichte der Drittplatzierten. Die bisherige Marke hatte fast sieben Jahrzehnte lang Bestand, seit 1958, als Frankreich selbst Westdeutschland in Schweden mit 6:3 besiegte.
Der Spielstand untermauerte ein Charakteristikum dieses traditionell von vielen Toren geprägten Duells. Vor dem Spiel an diesem Samstag verzeichnete der Streit, der einen Trostpreis für die unterlegenen Halbfinalisten symbolisiert, durchschnittlich 3,8 Tore pro Spiel.
Die Franzosen nahmen auch am Spiel mit der dritthöchsten Punktzahl dieser Art von Konfrontation teil, als sie 1986 Belgien mit 4:2 in der Verlängerung besiegten.
England drohte sogar mit einem weiteren Rekord. In der ersten Halbzeit eröffneten sie mit 4:0 und glichen damit den größten Vorsprung aus, der jemals im Kampf um den dritten Platz erarbeitet wurde, eine Marke, die Schweden beim 4:0 gegen Bulgarien im Jahr 1994 erzielte. Die Reaktion der Franzosen verhinderte jedoch, dass die Engländer den größten Sieg in der Geschichte dieses Spiels erringen konnten.














