Der belgische Fußballverband (RBFA) gab am Donnerstag (9) bekannt, dass Verteidiger Zeno Debast wegen Meinungsverschiedenheiten mit seinem Verein Sporting aus Portugal über den Gesundheitszustand des Spielers für das Spiel gegen Spanien, das für das Viertelfinale der Weltmeisterschaft gültig ist, nicht zur Verfügung stehen wird.
Der 22-jährige Athlet erlitt am 11. Mai, vier Tage bevor Trainer Rudi Garcia den 26-köpfigen Kader für die Weltmeisterschaft bekannt gab, eine Muskelverletzung im Oberschenkel und erholte sich seitdem. Im Spiel gegen die USA am vergangenen Montag (6) saß der Verteidiger auf der Bank.
Laut einer Erklärung der RBFA an belgische Medien teilte Sporting dem Spieler mit, dass man ihn nicht als „klinisch fit für Spiele“ ansehe.
„Diese Einschätzung unterscheidet sich von der des medizinischen Teams der Red Devils [apelido da seleção da Bélgica]sowie die medizinischen und Versicherungsbehörden der FIFA [Federação Internacional de Futebol]“, heißt es in dem an diesem Donnerstag veröffentlichten Text.
Laut der belgischen Zeitung DH Les Sports kam es in den letzten Tagen zu zunehmenden Spannungen zwischen RBFA und Sporting. Obwohl der Verband für den Einsatz von Spielern keine Genehmigung der Vereine benötigt, besteht das Risiko, dass das Unternehmen gezwungen ist, die medizinischen Kosten und das Gehalt des verletzten Spielers während seiner Abwesenheit vom Verein zu bezahlen.
Wenn eine unabhängige Stelle den Athleten für fit erklärt, bietet die FIFA eine finanzielle Garantie. An diesem Mittwoch (8) erhielt die RBFA die Genehmigung des internationalen Verbandes im Zusammenhang mit Debasts Fall, berichtet DH Les Sports. Aber Sporting hätte den Verteidiger unter Druck gesetzt, nicht zu spielen.
„Derzeit trainiert Zeno individuell unter der Aufsicht der RBFA-Leistungsabteilung“, heißt es in der Erklärung des Verbandes.














