Japans Star-Stürmer Takefusa Kubo bleibt verletzt und wird an diesem Montag (29) nicht gegen Brasilien in der 32-Mann-Phase der Weltmeisterschaft 2026 spielen, sagte sein Trainer Hajime Moriyasu, der daran erinnerte, dass sie bereits wissen, wie man den fünfmaligen Weltmeister schlägt.
„Er konnte heute nicht trainieren, er leistet Einzelarbeit und fährt Rennen, deshalb wird er morgen im Spiel gegen Brasilien nicht spielen können“, sagte der Trainer an diesem Sonntag (28) auf einer Pressekonferenz im NRG-Stadion in Houston, wo das Spiel stattfinden wird.
Dennoch ist Moriyasu zuversichtlich, dass die Blue Samurai ihre beste Version präsentieren werden, insbesondere inspiriert durch einen aktuellen Präzedenzfall: ein Freundschaftsspiel zwischen den beiden Teams im Oktober 2025 in Tokio, das Japan mit 3:2 gewann.
„Als wir unsere Spiele gegen Brasilien Revue passieren ließen, hatten wir noch nie einen Sieg errungen. In diesem Moment sahen wir also, wie Geschichte geschrieben wurde. Bis dahin hatten wir eine Siegchance von 0 Prozent, aber dann wurde uns klar, dass wir ja eine Siegchance haben“, überlegte er.
„Wir glauben, dass es ein sehr intensives Spiel wird (…) Wir glauben fest daran, dass wir gewinnen können (…) Das morgige Spiel wird sehr kompliziert, aber wir werden unser Bestes geben“, fügte Moriyasu hinzu.
Die beiden Teams werden um 14 Uhr (Brasília-Zeit) in einem Duell auf Leben und Tod gegeneinander antreten. Aus diesem Grund bereite sich Japan sogar auf das Elfmeterschießen vor, bei dem Moriyasu selbst die Elfmeterschützen bestimmen werde, sagte er.
Sowohl Brasilien als auch Japan schieden bei Katar 2022 im Elfmeterschießen aus, beide gegen denselben Gegner, Kroatien: die Samurais im Achtelfinale und Canarinha im Viertelfinale.
Moriyasu erwähnte als Nachteil, dass Brasilien nach dem Ende der Gruppenphase mehr Ruhetage hatte, obwohl man den Kalender kannte und sich dieser Möglichkeit bewusst war.
Der Trainer erinnerte daran, dass Japan Spieler in Europa oder Lateinamerika hat, „also sind wir auf dem nötigen Niveau, um mit Teams aus der ganzen Welt zu konkurrieren, sowohl was die Geschwindigkeit als auch den Rhythmus betrifft. Wir verfügen außerdem über körperliche Stärke, Entscheidungsfähigkeit und individuelle Fähigkeiten. Die internationale Erfahrung hat uns einen großen Vorteil verschafft. Darauf können wir stolz sein.“














