Bodybuilder werden aufgrund der großen Muskelmasse, die sie an ihrem Körper tragen, oft als große Menschen angesehen. Mehrere Begegnungen zwischen Sportlern dieser Sportart und anderen Persönlichkeiten, etwa Basketball-Idolen oder Strongman-Konkurrenten, können diese Logik jedoch relativieren.
Ein klares Beispiel für eine solche Situation ereignete sich bei der Siegerehrung der Kategorie 212 bei Olympia 2022, als Brian Shaw – der über 2 m groß und über 170 kg schwer ist – die Bühne betrat und neben Athleten stand, die weniger als 100 kg wogen.
Wer denkt, dass nur die kleinsten Bodybuilder der IFBB Pro League neben dem amerikanischen Kraftsportler klein sind, der irrt. Jay Cutler, Gewinner von vier Olympia-Ausgaben (2006, 2007, 2009 und 2010) in der Open-Kategorie, blieb neben ihm ebenfalls zurück.
Eine weitere Persönlichkeit, die diesen Eindruck schon mehrfach hinterlassen hat, ist Shaquille O’Neal. Der ehemalige Basketballspieler hat sowohl Nick Walker, eines der größten „Massenmonster“ (ein Begriff, der im Bodybuilding für Sportler verwendet wird, die extrem viel Muskelmasse um ihre Knochenstruktur tragen) seiner Generation, als auch Derek Lunsford, zweimal zum Mister Olympia gewählt, bereits klein aussehen lassen.
Nicht einmal Ramon Rocha Queiroz, bekannt als Dino, konnte entkommen. Neben Willian Brito Piovezan beeindruckte Bitelo, der Olympiasieger von 2025 in der Kategorie Classic Physique, nicht so wie sonst.
Schließlich trat der 1,47 m große Flavio Bacianini neben dem 1,96 m großen Lou Ferrigno auf. Bei der Olympia-Ausgabe 1992 erregte die Konfrontation zwischen den beiden Bodybuildern, die fast 50 Zentimeter voneinander entfernt waren, die Aufmerksamkeit vieler Zuschauer.
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