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Eine Tragödie erschütterte an diesem Donnerstagnachmittag (19) die akademische Gemeinschaft und die Stadt Rondonópolis in Mato Grosso. Ein dreijähriges Kind starb, nachdem es von seinem Vater rund vier Stunden lang in einem Auto auf dem Parkplatz vergessen worden war
Der Vater des Jungen, der Professor an der Einrichtung ist, kam gegen 13:30 Uhr auf dem Campus an, um seinen Arbeitstag zu beenden. Nach vorläufigen Ermittlungen der Zivilpolizei ließ er das in der starken Sonne geparkte Fahrzeug stehen, ohne zu bemerken, dass sein Sohn noch in seinem Autositz auf dem Rücksitz saß.
Die Vergesslichkeit wurde erst gegen 17:30 Uhr bemerkt, als der Lehrer zum Auto zurückkehrte, um zu gehen. Als der Vater seinen Sohn bewusstlos vorfand, geriet er in Verzweiflung und bat um sofortige Hilfe.
Service und Kompetenz
Die an der Universität tätigen Ärzte begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen, doch der Junge zeigte keine Vitalfunktionen mehr. Ein Team des Mobile Emergency Care Service (Samu) wurde gerufen und bestätigte den Tod am Unfallort.
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Das Amt für Sachverständigengutachten und technische Identifizierung (Politec) führte Sachverständigenarbeiten am Fahrzeug durch, um die polizeilichen Ermittlungen zu unterstützen. Auch die Lehrerin, die sich in einem tiefen Schockzustand befand, benötigte ärztliche Hilfe und steht weiterhin unter Beobachtung.
Offizielle Trauer
In einer offiziellen Mitteilung drückte das UFR-Pfarrhaus der Familie und der akademischen Gemeinschaft sein aufrichtiges Beileid aus. Aus Respekt vor dem Andenken des Kindes und aus Solidarität mit dem Server erklärte die Einrichtung eine offizielle Trauerzeit von drei Tagen mit der Einstellung aller akademischen und administrativen Aktivitäten während dieser Zeit.
Der Fall wird weiterhin von der Zivilpolizei von Mato Grosso untersucht, die Zeugen anhören und Expertenberichte analysieren muss, um die Umstände des Todesfalls zu klären.














