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Die Militärfeuerwehr von Acre sucht weiterhin nach einem Mann, der in der Gemeinde Marechal Thaumaturgo in Vale do Juruá verschwunden ist, nachdem er angeblich in die Gewässer des Flusses gefallen war.
Nach Angaben des Kommandeurs des 4. Bataillons der Feuerwehr, Major Josadac Cavalcante, deuteten erste Informationen darauf hin, dass das Opfer aus einem Kanu gestürzt war und dass es einen Augenzeugen für den Unfallzeitpunkt gab.
Als das Militärteam jedoch in der Gemeinde eintraf und begann, Informationen von Anwohnern und möglichen Zeugen zu sammeln, erwiesen sich die Berichte als anders.
„Die ersten Informationen besagten, dass er aus dem Kanu gestürzt war und dass es einen Augenzeugen gab. Doch als das Team am Unfallort ankam und mit den Leuten sprach, stellte sich heraus, dass niemand den genauen Zeitpunkt des Sturzes gesehen hatte. Es wurde festgestellt, dass das Kanu herunterdriftete, ohne das Opfer“, erklärte der Kommandant.
Nach Angaben der Feuerwehr berichteten Anwohner lediglich, sie hätten gesehen, wie das Schiff ohne Insassen den Fluss hinunterfuhr. Das Kanu hätte einige Kilometer zurückgelegt, bevor es geortet werden konnte, was es schwierig macht, einen genauen Ort zu bestimmen, an dem sich der mögliche Unfall ereignete.
Aufgrund der Ungenauigkeit des Gebiets führten die Teams Tauchgänge in verschiedenen Abschnitten des Flusses durch, um das Opfer zu lokalisieren. Trotz der Schwierigkeiten werden die Sucharbeiten in der Region fortgesetzt.
Laut Major Josadac Cavalcante begann das Militär in diesem Stadium der Operation, hauptsächlich oberflächliche Durchsuchungen durchzuführen und dabei die Anzahl der Tage seit dem möglichen Verschwinden zu berücksichtigen.
Die Feuerwehr führt weiterhin Einsätze durch, um den vermissten Mann in den Gewässern des Flusses Juruá ausfindig zu machen.














