Der DFB (Deutscher Fußball-Bund) wird an diesem Freitag (24) offiziell die Ernennung von Jürgen Klopp zum Trainer der deutschen Nationalmannschaft bekannt geben, eine Entscheidung, die bereits seit der Bekanntgabe einer Einigung zwischen den beiden Parteien bekannt war.
Der Verband berief für Freitag eine Pressekonferenz in seinem Hauptquartier in Frankfurt ein, der Zweck der Konferenz wurde jedoch nicht genannt.
Nach Informationen von SID, dem deutschen Ableger der AFP, hängt Klopps Ernennung nur von den endgültigen Details der Leitungsgremien des deutschen Verbandes ab.
Der 59-jährige ehemalige Trainer von Mainz, Borussia Dortmund und Liverpool unterschreibt einen Vertrag bis 2030, dem Jahr der nächsten Weltmeisterschaft.
Laut Bild-Zeitung wäre Klopp, der ab Anfang 2025 bei Red Bull unter Vertrag steht, ohne Abfindung ablösefrei, aber gegen eine einfache Spende von einer Million Euro an die Wings for Life-Stiftung von Red Bull, die sich der Erforschung von Rückenmarksverletzungen widmet.
Klopps Vertrag als globaler Fußballdirektor von Red Bull, der für die Betreuung der verschiedenen Clubs im Netzwerk des österreichischen Energy-Drink-Unternehmens (Leipzig, Salzburg) verantwortlich ist, lief bis 2029.
Seit dem Abgang von Julian Nagelsmann nach dem Ausscheiden Deutschlands gegen Paraguay im Elfmeterschießen im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 war Klopp der Wunschkandidat für seine Nachfolge.
Nach erfolgreichen Stationen bei Mainz und Borussia Dortmund wurde Jürgen Klopp bei Liverpool zur Legende, gewann 2020 den englischen Meistertitel und beendete ein Jahr nach dem Gewinn der Champions League eine 30-jährige Durststrecke.
Er verließ Liverpool im Juni 2024 nach neun Spielzeiten.
Seit dem Gewinn des vierten Weltmeistertitels im Jahr 2014 musste Deutschland drei WM-Enttäuschungen in Folge hinnehmen: zwei Ausscheidungen in der Gruppenphase, 2018 und 2022, und eine Niederlage in der Runde der letzten 32 Ende Juni.














