Konzentriert während der Weltmeisterschaft in Kansas City, Missouri, das als eine der „Barbecue“-Hauptstädte gilt [churrasco] In den Vereinigten Staaten nutzt das argentinische Team seine freien Tage in der ruhigen Stadt im Mittleren Westen der USA, um mit den traditionellen argentinischen „Parrilladas“ die Feierlichkeiten zwischen Spielern, Managern und Trainerstab zu fördern.
Seitdem sie für das FIFA-Nationalmannschaftsturnier in Nordamerika gelandet sind, wurden von der AFA (Argentinischer Fußballverband) bereits drei große Barbecues gefördert, das letzte davon fand am Vorabend des Spiels am Samstagabend (27.) gegen Jordanien statt, als Lionel Messi sein sechstes Tor in diesem Wettbewerb erzielte.
Inmitten eines politischen Streits hinter den Kulissen mit dem argentinischen Präsidenten Javier Milei veröffentlichte der Chef der AFA, Claudio Chiqui Tapia, sogar ein Video auf seinem Instagram-Account – der bereits mehr als 1 Million „Likes“ hat –, in dem er einen dieser Momente teilt.
Torhüter Emiliano „Dibu“ Martínez und die Angreifer Lautaro Martínez und Flaco López sind einige der Athleten, die im Spiel auftreten, die Fülle ausnutzen und beim Grillen sogar Risiken eingehen.
„Alles ohne Fett, alles leicht, oder?“ scherzt der charismatische Torwart von Aston Villa während der Aufnahmen, begleitet vom Lied „Para la Gilada“ der argentinischen Cumbia-Band Meta Guacha.
Laut argentinischen Medienberichten wurden vom argentinischen Verband rund 500 Kilo Rindfleisch zur Versorgung der Delegation in Kansas City verschickt.
Die Grillabende werden von Chefkoch Diego Iacovone geleitet, der seit 1999 offizieller Koch der Nationalmannschaft ist und bei großen Wettbewerben als eine Art Albiceleste-Amulett gilt.
Zu den Lieblingsstücken der Spieler zählen das Chorizo-Steak, die Rippe und das Vacío (in Brasilien als Windel bekannt).
Grillen während der Fußball-Weltmeisterschaft hat in Argentinien bereits Tradition. In Katar wurden im Jahr 2022 auf dem Weg zur dritten Meisterschaft rund 2.600 Kilo Fleisch von den Champions gebraten.
Der Hauptdarsteller, Star Lionel Messi, hat bereits erkannt, dass er zwar ein großer Fan des argentinischen „Asado“ ist, sich aber nicht so gern mit der Grillzubereitung beschäftigt.
„Ich bin kein großer Grill-Fan. Ich bin eher ein Mitläufer. Ich mache das nicht so oft, aber ich weiß natürlich, wie man ein Feuer anzündet“, erklärte die Nummer 10 Mitte 2019 in einem Interview.
Nach drei Siegen in den drei Spielen der Gruppenphase und der zweitbesten Saison in der ersten Phase der Weltmeisterschaft, nur hinter Frankreich, kehrt das gut versorgte Argentinien am 3. (Freitag) um 19 Uhr gegen Kap Verde im Hard Rock Stadium in Miami zurück, um in der ersten K.-o.-Runde des Turniers anzutreten.














