Der Oberste Gerichtshof Spaniens bestätigte den Freispruch des brasilianischen Stürmers Neymar und der anderen Angeklagten, denen Unregelmäßigkeiten bei seinem Transfer nach Barcelona im Jahr 2013 vorgeworfen wurden, wie das Provinzgericht Barcelona bereits nach dem Prozess vor fast vier Jahren festgestellt hatte.
In einer an diesem Mittwoch veröffentlichten Erklärung befand der Oberste Gerichtshof Spaniens, dass „die bewiesenen Fakten die Widersprüchlichkeit der Anschuldigung widerspiegeln“, die ausschließlich von der brasilianischen Firma DIS erhoben wurde, die 40 % der Verbandsrechte von Neymar besaß, als er noch ein junger Santos-Anwärter war.
„Bei den Verhandlungen gab es weder Korruption noch unangemessenen Betrug. Weder seitens des Spielers, seiner Vertreter noch von Barcelona. Alles war auf eine sportliche Entscheidung des Vereins zurückzuführen, der sich seine Verpflichtung sichern wollte und sich dann entschied, sie vorzuziehen“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Die Entscheidung der STF vom 16. April bestätigt damit die Entscheidung des Provinzgerichts Barcelona, das den inzwischen 34-jährigen und zurück bei Santos spielenden Spieler, seine Eltern, die ehemaligen Präsidenten von Barça, Sandro Rosell und Josep Maria Bartomeu, sowie einen ehemaligen Manager des Clubs aus São Paulo bereits im Dezember 2022 freigesprochen hatte.
Der Beginn der juristischen Saga geht auf das Jahr 2015 zurück, als DIS beim spanischen Gericht Berufung einlegte und dem katalanischen Verein, dem Spieler und seinem Kreis vorwarf, ihn getäuscht zu haben, um den wahren Wert des umstrittenen Transfers zu verschleiern.
DIS, die in den Verhandlungen 6,8 Millionen Euro (40 Millionen R$) erhielt, warf den Beklagten außerdem vor, nicht über einen angeblichen Exklusivvertrag mit Barça im Jahr 2011 informiert worden zu sein, der den freien Wettbewerb um die Verpflichtung des Stürmers verzerrt hätte.
Doch weder die Staatsanwaltschaft, die die Anklage in der Schlussphase des Prozesses fallen ließ, noch die Richter hielten das Vorgehen für strafbar.
Nach dem aufsehenerregenden Prozess in Barcelona im Jahr 2022, in dem auch Neymar, damals Spieler von Paris Saint-Germain, aussagte, sprach das Provinzgericht Barcelona die Angeklagten frei, die DIS entschied jedoch, Berufung einzulegen.














