Das Gericht in Acre verurteilt die Angeklagten des Todes von Marina Silvas Großneffen

André Oliveira da Silva, conhecido como “Smith”, e Denis da Rocha Tavares foram condenados pelo Tribunal do Júri de Rio Branco pelo assassinato de Cauã Nascimento da Silva, sobrinho-neto da ministra Marina Silva.

An diesem Dienstag (3) endete der Prozess gegen zwei Männer, denen Beteiligung an der Ermordung des 19-jährigen Cauã Nascimento da Silva, dem Großneffen des Ministers, vorgeworfen wird. Die Sitzung fand im Criminal Forum in der Hauptstadt Acre statt und endete mit der Verurteilung der Angeklagten.

Die Geschworenen gingen davon aus, dass André Oliveira da Silva, bekannt unter dem Spitznamen „Smith“, und Denis da Rocha Tavares direkt an dem Verbrechen beteiligt waren, und erkannten die Anklage wegen Mordes und Verbindungen zu einer kriminellen Vereinigung an. Nach der Entscheidung des Sentencing Council verhängte der für den Fall zuständige Richter für jede Person unterschiedliche Strafen, je nach dem Grad der Beteiligung am Verfahren.

Jury der Angeklagten des Todes von Marina Silvas Großneffen ist anberaumt | G1

Das Gericht in Acre verurteilt die Angeklagten des Todes eines jungen Mannes, der mit der Familie von Marina Silva in Verbindung steht/Foto: Reproduktion

André Oliveira, der als Verantwortlicher für die Schüsse identifiziert wurde, bei denen das Opfer ums Leben kam, erhielt eine Haftstrafe von 23 Jahren und drei Monaten. Denis Tavares, der als Besitzer der bei dem Mord verwendeten Waffe identifiziert wurde, wurde zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt. Beide müssen ihre Strafe unter Ausschluss der Öffentlichkeit verbüßen, ohne das Recht, in Freiheit Berufung einzulegen.

Nach Ermittlungen der Polizei und der Anzeige des Staatsministeriums ereignete sich der Mord im Februar 2024. Cauã wurde in der Wohnung eines Familienmitglieds im Viertel Taquari getötet. Ermittlungen ergaben, dass der junge Mann das Ziel von Repressalien war, nachdem ihm vorgeworfen wurde, er habe Symbole aufgesprüht, die mit einer rivalisierenden kriminellen Gruppe in Verbindung stehen, die in der Region aktiv ist.

Den Ermittlungen zufolge soll das Opfer vor der Hinrichtung einer Art informellem Prozess unterzogen worden sein, der von Mitgliedern der dominierenden Fraktion in der Nachbarschaft gefördert wurde. Die Entscheidung zum Töten wäre Tage vor der Begehung des Verbrechens gefallen.

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