Argentinische Presse lobt Richarlisons Jubel – 20.07.2026 – Sport

Ein Video des brasilianischen Stürmers Richarlison, bekannt als Pombo, der am Sonntag (19.) das Tor von Ferran Torres feierte, das Spanien den Weltmeistertitel gegen Argentinien bescherte, löste an diesem Montag (20.) eine Reaktion der argentinischen Presse aus.

In dem von der Frau des Spielers, Amanda Araújo, aufgenommenen Video sieht man, wie er im Wohnzimmer seines Hauses vibriert und einen Fisch gibt. Dann sprang er mit einem Schlag in die Luft auf und sagte, während er auf dem Sofa saß: „Das Gute hat gesiegt, Liebes.“

Diesen Montag veröffentlichte Amanda ein weiteres Video, in dem es heißt, sie habe mehr als 200 Direktnachrichten mit rassistischem Inhalt erhalten, in denen sowohl die Spielerin als auch sie selbst und der Sohn des Paares beleidigt würden.

Sie sagte auch, dass Richarlison die Feier mehrmals im Schlafzimmer aufgeführt habe, bevor sie sie im Wohnzimmer gefilmt habe.

Das Video ging in der Presse in mehreren Ländern viral.

Während Diario Olé in Argentinien das Video lediglich mit dem Satz „So feierte Richarlison Spaniens Tor gegen Argentinien“ erneut veröffentlichte, veröffentlichte La Nación einen Text, in dem es heißt, der Brasilianer habe „das Tor wild gefeiert“ und gefeiert, „als wäre er nur ein weiterer spanischer Fan“.

In der Veröffentlichung wurde hervorgehoben, dass er aus dem brasilianischen Kader für die Weltmeisterschaft ausgeschlossen wurde und dass er ein Teamkollege des argentinischen Verteidigers Christian Romero beim englischen Verein Tottenham ist.

La Nación erinnerte auch an zwei Gelegenheiten, bei denen Richarlison Argentinien provozierte. Das erste war bei den Olympischen Spielen in Tokio im Jahr 2021, als die gegnerische Mannschaft in der Gruppenphase ausschied.

Zu diesem Anlass postete er in den sozialen Medien: „Bye hermanitos“ und „Auf der Suche nach einem Klassiker in Südamerika“.

Und vor der Weltmeisterschaft in Katar 2022 sagte Richarlison, dass er das Finale lieber gegen Deutschland und nicht gegen Argentinien spielen würde, und führte dazu folgendes Argument an:

„Wir wissen, dass der argentinische Fußball ein bisschen betrügt … Wenn sie das Spiel gewinnen, wissen wir, wie sie sind, oder?“

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