FIFA wird Kampf nach WM-Finale untersuchen – 20.07.2026 – Sport

Die FIFA, der höchste Weltfußballverband, hat einen Disziplinar- und Ethik-Staatsanwalt mit der Untersuchung des Streits beauftragt, der nach dem 1:0-Sieg Spaniens in der Verlängerung gegen Argentinien in einem chaotischen WM-Finale ausbrach.

Die Spannungen eskalierten, nachdem Spanien dank eines Tores von Flügelspieler Ferran Torres in der Verlängerung seinen zweiten Weltmeistertitel gewann. Argentinien war bereits in der 48. Minute der zweiten Halbzeit auf zehn Spieler reduziert worden, als Enzo Fernández nach einer zweiten Gelben Karte vom Platz gestellt wurde.

Beim Schlusspfiff geriet der argentinische Mittelfeldspieler Leandro Paredes mit mehreren spanischen Spielern zusammen, darunter Verteidiger Eric Garcia und Mittelfeldspieler Gavi, was zu einer heftigen Schlägerei zwischen den beiden Teams führte.

Die Teams tauschten Stöße aus und mussten räumlich getrennt werden, wobei Argentiniens Trainer Lionel Scaloni am Ende der angespannten Konfrontation versuchte, die Spieler zu beruhigen.

Nach dem Durcheinander wurde Paredes vom slowenischen Schiedsrichter Slavko Vincic vom Platz gestellt.

Es wurde keine Frist für den Abschluss der Untersuchung gesetzt.

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