UEFA-Präsident, der Slowene Aleksander Ceferin, weigerte sich am Sonntag (19.) am WM-Finale teilzunehmen, nachdem es zwischen der europäischen Organisation und der FIFA zu einer Reihe von Meinungsverschiedenheiten über Disziplinarverfahren, Schiedsrichterlogistik und Spielabläufe gekommen war, sagte eine Quelle mit direkter Kenntnis der Angelegenheit gegenüber Reuters.
Ein zentraler Streitpunkt war die Entscheidung der FIFA, die automatische Sperre für ein Spiel für den US-Stürmer Folarin Balogun nach einer Roten Karte aufzuheben.
Die Saga wurde zu einer der größten Kontroversen des Turniers und wurde vom europäischen Fußballverband verurteilt, der sagte, die FIFA habe „eine rote Linie überschritten“.
Ein weiterer Grund für Ceferins Abwesenheit war der Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Abdulkadir Artan, der nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen konnte, nachdem ihm die Einreise in die USA verweigert wurde.
Anschließend wurde Artan beauftragt, im August den UEFA-Superpokal zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa zu leiten.
Darüber hinaus äußerten europäische Delegierte Bedenken hinsichtlich der geopolitischen Abwicklung von Spielen mit Iran-Beteiligung sowie hinsichtlich der für das Turnier eingeführten operativen Anpassungen.
Dazu gehörten die Einführung obligatorischer Trinkpausen und eine verlängerte Halbzeitpause im Finale, die die FIFA für dieses Turnier eingeführt hat.
Spanien krönte sich nach einem 1:0-Sieg über Argentinien in der Verlängerung zum Weltmeister.














