Cody Gakpos Gefühlsausbruch nach seinem Tor für die Niederlande gegen Marokko an diesem Montag bei der Weltmeisterschaft (29) zeigte, dass das Turnier zwar Milliarden Menschen auf der ganzen Welt in seinen Bann zieht, das Spiel jedoch nicht über eine persönliche Tragödie hinausgeht.
Letzte Woche verloren Gakpo und seine Partnerin Noa van der Bij nach mehreren Monaten Schwangerschaft das erwartete Baby, einen Jungen. Als der Stürmer im Spiel gegen die afrikanische Mannschaft den Führungstreffer erzielte, brach er zu Boden und brach in Tränen aus.
Es war ein bewegender Moment für alle im Stadion. Die Freude ihrer niederländischen Teamkollegen wurde durch ihr unmittelbares Verständnis für Gakpos Schmerz gemildert, und ihre besorgten Gesten zeigten Mitgefühl.
Kapitän Virgil van Dijk hatte am Vorabend des Spiels die gleiche Meinung geäußert, als er Reportern sagte: „Das sind schreckliche Neuigkeiten und sie zeigen, dass Fußball zweitrangig ist. Es gibt wichtigere Dinge im Leben.“
Marokko glich am Ende aus und triumphierte am Ende im Elfmeterschießen, was bei den besiegten Niederländern weitere Tränen hervorrief, aber keine, die mit Gakpos Leiden vergleichbar waren. Ebenso berührend waren die Fernsehbilder, die seine Eltern nach dem Tor ebenfalls weinend auf der Tribüne zeigten.
Van der Bij hatte in den sozialen Medien ein Foto gepostet, auf dem das Paar Händchen haltend auf einer Decke und einer Strickmütze zu sehen ist.
„Mit gebrochenem Herzen teilen wir die niederschmetternde Nachricht mit, dass unser Baby während der Schwangerschaft gestorben ist“, schrieb sie bei der Bekanntgabe der Nachricht.
„Vielen Dank für Ihre Liebe und Unterstützung. Elijah Raphael Gakpo. Für immer geliebt. Für immer unser Sohn.“
Anschließend veröffentlichte sie ein Foto einer Kerze und eines Kreuzes mit der Nachricht: „Wir gingen in die Kirche, um eine Kerze anzuzünden. Dann gingen wir mit unserem Sohn Samuel zum Spielplatz der Kirche.“
Gakpo postete auch in den sozialen Medien: „Dies ist eine unglaublich schwierige Zeit für unsere Familie.“ „Wir bitten um Privatsphäre und Platz. Vielen Dank für Ihr Verständnis.“














