Torhüter Vozinha von der kapverdischen Nationalmannschaft parierte am vergangenen Montag beim Unentschieden gegen Spanien sieben Mal (15) und sicherte dem afrikanischen Land den ersten Punkt bei der Weltmeisterschaft.
Die Leistung des Bogenschützen wurde in der internationalen Presse mit mindestens vier schwierigen Paraden bekannt. Mit 40 Jahren und mit dem niedrigsten Marktwert im Team stieg Vozinha am Tag nach dem Spiel von 50.000 Followern auf Instagram auf über 10 Millionen.
Auch bei früheren Ausgaben der FIFA-Weltmeisterschaft überraschten die Fans in der Gruppenphase des Turniers mit individuellen Leistungen.
Im Eröffnungsspiel des Südafrika-Pokals 2010 erzielte der linke Flügelspieler Siphiwe Tshabalala beim 1:1-Unentschieden gegen Mexiko ein Tor für die Gastgeber.
Der inzwischen im Ruhestand befindliche Stürmer gewann die Gunst der Fans mit seinem Jubeltanz nach seinem Querschuss, der die linke Ecke des mexikanischen Tores traf.
In den folgenden Spielen verloren die Südafrikaner gegen Uruguay und besiegten Frankreich. Sie beendeten die Gruppenphase mit dem gleichen Ergebnis wie Mexiko. Sie wurden jedoch aufgrund der Tordifferenz disqualifiziert.
Wer die Spiele Ecuadors bei der Weltmeisterschaft 2014 verfolgte, sah nur Tore von einem Spieler: Enner Valencia. Der damals 24-jährige Stürmer beendete die Gruppenphase des in Brasilien beheimateten Turniers mit drei erzielten Toren – gegen die Schweiz und Honduras.
Im Jahr 2026 nimmt Valencia zum dritten Mal an der FIFA-Weltmeisterschaft teil und ist der beste Torschütze der ecuadorianischen Mannschaft aller Zeiten.
Auch der russische Pokal 2018 hatte unerwartete Leistungen zu bieten. Der erste Torwart trug dazu bei, dass Deutschland in der Gruppenphase ausschied. Jo Hyeon-woo aus Südkorea erzielte das Tor beim 2:0-Sieg der asiatischen Mannschaft gegen das viermalige Meisterteam Manuel Neuer, Toni Kroos und Marco Reus.
Der andere kam von den Gastgebern. Der linke Flügelspieler Denis Cheryshev, damals bei Villarreal in Spanien, erzielte in der Gruppenphase drei Tore – gegen Saudi-Arabien und Ägypten. Auch beim 2:2-Unentschieden gegen Kroatien im Viertelfinale erzielte der russische Stürmer ein tolles Tor. Russland schied am Ende im Elfmeterschießen aus.
In den nächsten Runden der Weltmeisterschaft 2026 trifft Kap Verde auf die Teams aus Uruguay und Saudi-Arabien, die am vergangenen Montag 1:1 unentschieden spielten. Die vier Teams der Gruppe H haben jeweils einen Punkt.














