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Der Bundesabgeordnete nutzte an diesem Montag (30) seine sozialen Netzwerke, um harsch auf eine Entscheidung des Ministers zu reagieren Alexandre de Moraesdes Bundesgerichtshofs (STF). Der Minister forderte von der Verteidigung des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro Klarstellungen zu einem vom Abgeordneten in den Vereinigten Staaten aufgenommenen Video, das für seinen Vater bestimmt war, der derzeit unter Hausarrest steht und dem der Zugang zu Mobiltelefonen eingeschränkt ist.
Für den Parlamentarier entbehrt die Maßnahme jeder rechtlichen Grundlage und ist Teil einer Strategie, ihn öffentlich zu zermürben. „Heute befragt er in einer weiteren seltsamen Entscheidung Bolsonaros Anwälte zu dem Video, das ich hier in den Vereinigten Staaten aufgenommen habe. Wieder einmal möchte er eine Erzählung erfinden, um zu versuchen, mich zu erreichen“, erklärte Eduardo.
Zensur und politische Motivation
Während der Rede erinnerte Eduardo Bolsonaro daran, dass die sozialen Netzwerke des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro seit Juli 2025 gesperrt sind. Nach Angaben des Abgeordneten sind die Gerichtsentscheidungen, die seine Familie betreffen, rein politischer Natur. „Wir wissen, dass daran nichts Legales ist, die Absicht ist zu 100 % politisch“, bekräftigte er.
Direkte Konfrontation
Der Abgeordnete ging noch einen Schritt weiter und richtete eine direkte Nachricht an den STF-Minister, in der er erklärte, dass die Untersuchungen und Bitten um Aufklärung weder sein Verhalten noch seine parlamentarische Position ändern würden. „Ich werde nicht aufhören“, sagte Eduardo und schloss mit heftiger Kritik an Moraes‘ Leistung vor dem Obersten Gerichtshof.
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Die Verteidigung von Jair Bolsonaro muss sich noch innerhalb der vom Minister gesetzten Frist offiziell gegenüber dem STF äußern. Der Fall bleibt unter Beobachtung und fügt der Beziehung zwischen der Familie Bolsonaro und dem Obersten Gerichtshof ein weiteres Spannungselement hinzu.














