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Eine Gruppe junger Menschen, überwiegend Teenager, nahm am 10. an einem Treffen der Bewegung „Therian Na“ in der Zentralregion von Montevideo teil.
Die Gruppe beschreibt sich selbst als bestehend aus Menschen, die eine tiefe Verbindung zu nichtmenschlichen Tieren haben und in einigen Fällen Verhaltensweisen annehmen, die von diesen Tieren inspiriert sind.
Die Gruppe führt Körperhaltungen aus, die von ihren „Teriotypen“ inspiriert sind, wie etwa das Gehen auf vier Beinen/Foto: Reproduktion
Die Teilnehmer trugen während des Treffens Masken und Accessoires, um ihre Identität darzustellen. Die Mobilisierung begann nach der Veröffentlichung eines Videos auf TikTok, das von einer jungen Frau erstellt wurde, die das Treffen vorschlug und Dutzende Interessenten anzog.
Berichten zufolge behalten sie zwar im Alltag ihr gewohntes Verhalten bei, nehmen in Momenten der Freizeit jedoch Haltungen ein, die mit den sogenannten „Teriotypen“ verbunden sind, wie etwa Springen oder Gehen auf vier Beinen. Zu den genannten Identifizierungen gehörten Affen und Hunde.
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Einer der Anwesenden gab an, dass die Erfahrung eher spiritueller als ästhetischer Natur sei. Der Begriff „Therian“ wird verwendet, um diese Affinität zu einem Tier zu bezeichnen, und wird als von Bewegungen wie dem Furry-Cosplay unterschieden angesehen.
Junge Teilnehmer der Therian-Bewegung stellen Masken und Accessoires auf der Plaza Independencia aus/Foto: Reproduktion
Das Treffen erregte die Aufmerksamkeit der Zuschauer und hatte Auswirkungen in den sozialen Medien, wo es zu Erstaunen und Fragen zur präsentierten Identität kam.
Unter den Anwesenden war auch der uruguayische Senator Sebastian Da Silvader auf seinem X-Netzwerk-Konto scherzhaft kommentierte, dass er sich auch als „Therianer“ identifizierte.
Das Treffen erweiterte die Diskussionen über Identitätsvielfalt, Meinungsfreiheit und kulturelle Manifestationen im öffentlichen Raum.













