Yan Diomandé ist immer noch nicht der erste Name, an den sich Fans erinnern, wenn sie über die Weltmeisterschaft 2026 sprechen. Doch die Teilnahme des Stürmers von der Elfenbeinküste an der Gruppenphase des Turniers reichte aus, um einen der größten Transfers im Fußball dieses Jahres zu besiegeln.
Die drei Auftritte des 19-jährigen Ivorers bei der FIFA-Weltmeisterschaft erregten die Aufmerksamkeit großer europäischer Vereine in Frankreich, Spanien und England. Die spanische Tageszeitung Marca hält die Nummer 11 vom Wechsel der Elfenbeinküste zu PSG (Paris Saint-Germain) für selbstverständlich.
Berichten zufolge bot Liverpool 100 Millionen Euro für den Linksaußen an – ein Vorschlag, der von RB Leipzig, dem Verein, für den Diamondé spielt, abgelehnt wurde.
So mutmaßt die Zeitung, dass die Franzosen Beträge von über 100 Millionen Euro gezahlt hätten, um den Stürmer nach Paris zu holen. Laut Marca ermittelten auch die Erzrivalen Barcelona und Real Madrid gegen den jungen Mann.
Diamondé wird an diesem Dienstag im Duell zwischen der Elfenbeinküste und Norwegen in der 32-Mann-Phase auf dem Feld stehen und sollte genau beobachtet werden. Er ist der Autor des Briefes, der die Fans während der Weltmeisterschaft berührte und an seine Schwester geschrieben wurde, die im Alter von 15 Jahren starb.
Der Ivorer begann seine Karriere in den Vereinigten Staaten, wo er für Yulee Hornets und DME Academy spielte – zwei Sportverbände für Highschool- und College-Jugendliche in Florida. Seine Profikarriere begann im Januar 2025 beim Club Deportivo Leganés in der zweiten spanischen Liga.
Im Juli desselben Jahres zahlte RB Leipzig 20 Millionen Euro an die Madrider für den damals 18-jährigen Linksaußen. Seit seinem Bundesliga-Debüt im November letzten Jahres – bei einer 0:6-Niederlage gegen Bayern München – hat der Stürmer zwölf Tore erzielt und acht Assists gegeben.
Diamondé stand 33 Mal für Leipzig auf dem Feld, davon 28 Mal in der Startelf. Laut Sofascore, einer Datenbank und Statistiken von Sportlern und Sportwettkämpfen, spielt er durchschnittlich 75 Minuten pro Spiel.
Er ist vielseitig einsetzbar, spielt auf beiden Seiten des Feldes und kam mit einem vielversprechenden Status im ivorischen Fußball zur Weltmeisterschaft. Obwohl Diamondé in der Gruppenphase kein Tor erzielte, stach er in den Eröffnungsspielen des Wettbewerbs heraus.
Beim 1:0-Sieg über Ecuador war der Stürmer die treibende Kraft in den Angriffen der afrikanischen Mannschaft. Diamondé wechselte mehr als 50 Pässe vom Mittelfeld zum Stürmer mit einer Genauigkeit von 80 %. Auch bei Flanken ging er Risiken ein und dribbelte schnell gegen die südamerikanische Abwehr.
Es kam zu 80 Angriffsaktionen mit Bällen am Fuß, dazu kamen zwei Fouls.
Der Zeiger half Pepé auch dabei, das erste Tor der Elfenbeinküste beim 2:0-Sieg gegen Curaçao zu erzielen.














