Die Sansevieria hat viele grüne und gesunde Blätter. 5 Tipps zur richtigen Pflege der Sansevieria

Die Sansevieria, auch bekannt als Schlangenpflanze, ist die ideale Pflanze für vielbeschäftigte Menschen: Sie ist widerstandsfähig, auffällig und anspruchslos. Manchmal welken ihre Blätter jedoch, verlieren ihre Farbe oder hören einfach auf zu wachsen. Dafür kann es viele Gründe geben. Erfahren Sie, warum die Schlangenpflanze am häufigsten welkt, und lesen Sie 5 bewährte Tipps zu ihrer Pflege.

Warum welkt die Sansevieria?

Die Sansevieria hat viele grüne und gesunde Blätter. 5 Tipps zur richtigen Pflege der Sansevieria
Sansevieria

Die Sansevieria ist eine sehr widerstandsfähige und robuste Pflanze. Ihre fleischigen Blätter speichern Wasser und Nährstoffe, wodurch sie in der Natur Trockenperioden gut übersteht. Aus diesem Grund verwelkt die Sansevieria am häufigsten aufgrund von Fehlern bei der Bewässerung – zu feuchte Erde führt zu Wurzelfäule, wodurch die Blätter gelb werden, weich werden und braune Flecken aufweisen. Eine lange Trockenperiode in Verbindung mit Wärme (z. B. von Heizkörpern unter dem Fensterbrett) führt wiederum zu Trägheit, Schrumpfung und Austrocknung der Blätter.

Die Pflanze stirbt oft auch aufgrund eines ungeeigneten pH-Werts des Bodens, trotz richtiger Pflege. Sansevieria wächst am besten in leicht alkalischem Boden (pH 7,5). Wenn der Boden sauer wird, beispielsweise aufgrund eines falsch ausgewählten Düngers, kann die Pflanze die notwendigen Nährstoffe nicht aus dem Boden aufnehmen, was sich direkt auf ihr Aussehen auswirkt.

Der Zustand der Pflanze verschlechtert sich auch aufgrund eines ungeeigneten Standorts und von Hitzestress. Starke direkte Sonneneinstrahlung kann die Blätter verbrennen und trockene braune Flecken verursachen, während Zugluft oder Temperaturen unter 15 °C die Pflanze schwächen, ihr Wachstum verlangsamen und Fäulnis begünstigen. ​

5 Tipps zur Pflege von Sansevieria

Sansevieria ist ideal für Anfänger im Pflanzenbereich oder sehr beschäftigte Menschen, da sie viele Fehler bei der Pflege verzeiht. Um sich jedoch an ihrer Gesundheit und ihrem üppigen Aussehen zu erfreuen, sollten fünf Regeln beachtet werden:

1. Optimaler Standort

Sansevieria benötigt einen hellen Standort mit viel diffusem Licht. Der Standort sollte warm sein, am besten mit einer Temperatur von 21-24 °C im Sommer. Im Winter benötigt die Pflanze noch mehr Licht, aber die Temperatur sollte nicht unter 15 °C fallen. Vermeiden Sie die Nähe zu Wärmequellen, kalten Zugluft und starken Temperaturschwankungen.

2. Durchlässiger Boden und Drainage

Für die Schlangenpflanze eignet sich am besten durchlässige Erde, die arm an Nährstoffen ist. Das kann zum Beispiel Erde für Sukkulenten oder Kakteen sein – reich an Mineralien, aber arm an Humus. Alternativ kann man universelle Erde für Topfpflanzen mit Perlit oder grobem Sand im Verhältnis 3:1 mischen. Am Boden sollte eine Drainage aus Blähton, getrennt durch organisches Vlies, vorgesehen werden.

3. Sparsames Gießen

Sansevieria darf erst nach dem Austrocknen der obersten Erdschicht gegossen werden, da die Pflanze Wasser in ihren Blättern speichert und einen Überschuss an Feuchtigkeit im Boden schlecht verträgt. Im Winter reicht es aus, sie einmal im Monat zu gießen, am besten mit Regenwasser oder Wasser mit niedrigem Kalziumgehalt (abgesetztes, abgekochtes oder gefiltertes Leitungswasser). Der Wasserstrahl sollte auf den Boden und nicht direkt auf die Blattrosette gerichtet sein.

4. Mäßige Düngung

Von März bis Oktober kann die Schlangenpflanze mit einer schwachen Lösung von Dünger für Kakteen oder Grünpflanzen (die Hälfte der empfohlenen Dosis) gedüngt werden. Die Pflanze hat keine hohen Nährstoffansprüche, der Boden muss während der Saison nur alle 3-4 Wochen gedüngt werden. Im Winter ist keine Düngung erforderlich.

5. Seltenes Umtopfen

Sansevieria sollte am besten im März oder April umgetopft werden, wenn die Wurzeln bereits aus dem oberen oder unteren Teil des Topfes herauswachsen. Obwohl diese Pflanze enge Behälter mag, können die mit der Zeit wachsenden Wurzeln und Rhizome den Topf beschädigen. Beim Umtopfen sollte ein etwas größerer Behälter gewählt und die Pflanzen in derselben Tiefe gepflanzt werden. Unmittelbar nach dem Umtopfen sollten Sie die Pflanzen für einige Tage in den Halbschatten stellen und nicht gießen.

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