Eine erhitzte Pfanne, ein Stück Fleisch und ein Moment der Unachtsamkeit – und schon landen Fetttropfen auf dem Herd, der Arbeitsplatte und manchmal sogar auf der Schürze. Das lässt sich ohne Austausch der Geräte und ohne komplizierte Methoden verhindern. Eine der einfachsten Lösungen für zu Hause ist es, die erhitzte Pfanne direkt vor dem Hinzufügen von Öl mit etwas Essig abzuwischen. Diese Kleinigkeit kann den gesamten Bratvorgang vereinfachen: weniger verspritzter Fett, leichteres Reinigen und ein vorhersehbareres Ergebnis in der Pfanne. Es ist schön, wenn nach dem Essen der Geschmack bleibt und nicht die Hälfte der Küche geputzt werden muss.

Was ist der Trick mit dem Essig und warum funktioniert er?
Die Methode ist einfach: Erhitzen Sie zunächst eine trockene Pfanne und wischen Sie dann mit einer leichten Bewegung die Innenfläche mit einem mit Essig befeuchteten Papiertuch ab. Es handelt sich um eine wirklich minimale Menge an Flüssigkeit, die durch die Hitze schnell verdunstet. In der Praxis hilft dies, kleine Anhaftungen und „Mikroreste” zu reduzieren, die die Schaumbildung von Fett verstärken können. Im Hintergrund wirkt auch die Physik: Die Oberflächenspannung auf der erhitzten Oberfläche verändert sich, und das Öl kann sich gleichmäßiger verteilen. Der Geschmack bleibt in der Regel neutral, da der Essig nicht als Zusatz in das Gericht gelangt, sondern fast sofort verdunstet.
Das Wichtigste ist die Menge: Die Pfanne sollte nur leicht mit Essig benetzt sein und nicht „übergossen“ werden – sonst kann es statt Ruhe zu noch mehr Spritzern kommen.
Wie man es richtig macht – vier kurze Schritte
Man sollte sich an eine einfache Reihenfolge halten, denn darin liegt der Sinn des Tricks. Am besten eignet sich Apfelessig, aber auch Spiritusessig ist geeignet; wenn er eine hohe Konzentration hat (häufig 10 %), reicht es aus, ihn buchstäblich tropfenweise zu verwenden, ohne das Tuch zu befeuchten. Nachfolgend finden Sie die genaue Reihenfolge der Schritte, die die Zubereitung nicht verlängert, sondern dabei hilft, Ordnung zu halten.
- Erhitzen Sie eine trockene Pfanne gut.
- Befeuchten Sie ein Papiertuch mit etwas Essig (ein paar Tropfen).
- Wischen Sie die Innenseite der Pfanne vorsichtig mit ein oder zwei Bewegungen ab.
- Fügen Sie Pflanzenöl hinzu und beginnen Sie mit dem Braten.
Was man in der Praxis erreichen kann (und wann man vorsichtig sein sollte)
Am häufigsten werden mehrere konkrete Effekte beobachtet, insbesondere beim Braten von Schnitzeln, Speck oder anderen fettigen Lebensmitteln. Erstens gibt es weniger Spritzer, sodass es einfacher ist, die Küche sauber zu halten. Zweitens bleiben weniger angebratene Rückstände in der Pfanne zurück, was die Reinigungszeit verkürzt. Drittens kann Essig unangenehme „alte” Fettgerüche reduzieren, wenn die Pfanne zuvor intensiv genutzt wurde. Achtung: Bei gusseisernen und stählernen Pfannen mit „saisonaler” Beschichtung kann die häufige Verwendung von Säure diese beschädigen, daher ist es besser, dies nur gelegentlich zu tun.
- Weniger Fettspritzer – leichter sauber um den Herd herum zu halten.
- Fleisch verliert seltener seine Saftigkeit, da es gleichmäßiger gebraten wird.
- Der Geschmack ist reiner, ohne unerwünschte Noten von altem Fett.
- Die Pfanne lässt sich leichter reinigen, da weniger angebackene Rückstände zurückbleiben.
Die einfachste Variante, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt
Dieser Küchentrick funktioniert am besten, wenn man ihn als schnelle Vorbereitung der Oberfläche und nicht als zusätzliche Zutat betrachtet. Der Schlüssel zum Erfolg ist der kurze Kontakt des Essigs mit der Hitze und eine minimale Flüssigkeitsmenge: abwischen, etwas verdampfen lassen und erst dann Öl hinzufügen. Dadurch wird das Braten im wahrsten Sinne des Wortes „sauberer” und die Reinigung nach dem Essen nimmt weniger Zeit in Anspruch. Wenn das Ziel weniger Spritzer und eine leichtere Reinigung ist, kann das Abwischen der Pfanne mit einer kleinen Menge Essig eine überraschend effektive Lösung für zu Hause sein.















