Vitamin B12 spendet Energie und beseitigt Anzeichen von Müdigkeit, aber in der Praxis ist nicht nur die Dosis wichtig, sondern auch die Art der Einnahme. Dies ist besonders wichtig für Menschen, die sich fleischlos ernähren und möglicherweise eine Vitamin-B12-Ergänzung benötigen.

Wann ist die beste Zeit für die Einnahme von Vitamin B12?
Morgens, wenn der Körper wach sein möchte
Obwohl für manche Menschen die Tageszeit keine große Rolle spielt, empfehlen viele Experten die Einnahme von B12-Präparaten am Morgen. Der Grund dafür ist einfach: Vitamin B12 ist an Energieprozessen beteiligt und hilft dem Körper, Makronährstoffe aus der Nahrung in Energie umzuwandeln. Wenn Sie es hauptsächlich zur Verringerung von Müdigkeit einnehmen, sollten Sie es am besten auf nüchternen Magen, morgens oder spätestens am frühen Tag einnehmen.
Es geht dabei nicht nur um „Wohlbefinden”. Studien zeigen, dass ein höherer B12-Spiegel zu Wachsamkeit und einer höheren Empfindlichkeit gegenüber Umweltreizen, einschließlich Licht, beitragen kann. Dieser Effekt kann tagsüber nützlich sein, aber bei manchen Menschen kann er das Einschlafen erschweren, wenn das Präparat zu spät eingenommen wird. Es wurde auch ein Zusammenhang zwischen einem Anstieg des Vitamin-B12-Spiegels und einer Verringerung der Produktion von Melatonin, einem Hormon, das den Schlaf reguliert, beschrieben. Die Einnahme am Morgen ermöglicht es, den potenziellen „Energieeffekt” zu nutzen, ohne den nächtlichen Rhythmus zu stören.
Veganer, Vegetarier und Menschen mit einer schlechten Aufnahmefähigkeit
B12 kommt natürlich hauptsächlich in tierischen Produkten vor: Fleisch, Milchprodukten und Eiern. Daher benötigen Menschen, die sich pflanzlich ernähren, häufiger Nahrungsergänzungsmittel oder angereicherte Produkte. In ihrem Fall ist die Tageszeit weniger wichtig: Es lohnt sich, einen Zeitpunkt für die Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels zu wählen, der sich leicht jeden Tag wiederholen lässt, damit man die Dosis nicht vergisst. Auf die Auffüllung von B12 müssen häufig ältere Menschen und Patienten mit bestimmten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts achten, die die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigen.
Wenn Untersuchungen einen Mangel bestätigen, kann der Arzt höhere Dosen und manchmal auch die Aufteilung des Nahrungsergänzungsmittels auf zwei Portionen pro Tag (z. B. morgens und nachmittags) empfehlen, um die Chance zu erhöhen, dass die erforderliche Menge aufgenommen wird. Menschen mit perniziöser Anämie oder anderen Problemen, die die Aufnahme von B12 im Darm blockieren, werden Injektionen empfohlen. Die Injektion umgeht das Verdauungssystem und gelangt direkt in den Blutkreislauf, sodass sie schneller wirkt. Die Häufigkeit kann variieren, aber häufig werden individuell festgelegte monatliche Schemata angewendet.
Wie kann man die Aufnahme von Vitamin B12 verbessern und Warnsignale erkennen?
Die einfachste Regel: B12 wird auf nüchternen Magen in der Regel besser aufgenommen. Außerdem sollte die Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels nicht mit sehr hohen Dosen von Vitamin C (z. B. unmittelbar nach dem Verzehr von Zitrussaft) kombiniert werden, da dies die Aufnahme beeinträchtigen kann. Alkohol, insbesondere in großen Mengen, verschlechtert ebenfalls die Resorption aus dem Magen-Darm-Trakt. Wenn Sie Metformin oder Protonenpumpenhemmer einnehmen, sollten Sie einen Abstand von mindestens 4 Stunden zwischen der Einnahme der Medikamente und B12 einhalten.
Die empfohlene B12-Zufuhr für die meisten Erwachsenen beträgt 2,4 Mikrogramm pro Tag, wobei der Bedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit steigt. Ein Mangel kann Symptome wie Mundtrockenheit, Entzündungen der Zunge, blasse Haut, Herzklopfen, Atemnot bei körperlicher Anstrengung oder chronische Müdigkeit verursachen. Auch neurologische Symptome wie Kribbeln in Händen und Füßen, Schwindel, Probleme beim Gehen oder Gedächtnisstörungen geben Anlass zur Sorge. In einer solchen Situation sollten Sie einen Arzt konsultieren und Ihren Vitamin-B12-Spiegel testen lassen, um schnell mit einer Diät, der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln oder Injektionen zu beginnen und irreversible Komplikationen zu vermeiden.















