Bia Haddad Maia, 30, verlor in der ersten Runde von Wimbledon gegen die Russin Maria Timofeeva mit 2 Sätzen zu 0 (2-6, 2-6) und schied aus dem Grand Slam aus.
Die Tennisspielerin aus São Paulo, die einst zu den Top 10 der WTA-Rangliste (Women’s Tennis Association) gehörte, muss mit einer langen Reihe schlechter Ergebnisse rechnen. In diesem Jahr beispielsweise schaffte sie es bei keinem der bisher drei Grand Slams über die erste Runde hinaus – bei den Australian Open unterlag sie der Kasachin Yulia Putintseva; in Roland Garros für die Britin Francesca Jones.
Seine schlechte Leistung erstreckt sich auch auf andere Turniere. Nach Angaben der WTA hat sie in diesem Jahr vier Spiele gewonnen und 18 verloren. Er verlor sogar gegen Tennisspieler, die in der Rangliste viel schlechter platziert waren als er.
Bei der WTA 125 in Figueira da Foz, Portugal, unterlag sie beispielsweise der Amerikanerin Sachia Wickery, damals 693. der Weltrangliste; Beim WTA 500 im Queen’s in London unterlag sie in der Qualifikationsrunde der Britin Heather Watson (damals 340.).
Das schlechte Abschneiden führte dazu, dass Bia im Ranking deutlich zurückfiel. Heute ist es der 134. weltweit.
Vor etwas mehr als drei Jahren sah das Szenario noch anders aus. Am 8. Mai 2023 belegte die Brasilianerin den zehnten Platz im WTA-Ranking. In diesem Jahr erreichte er das Halbfinale von Roland Garros. 2024 erreichte er das Viertelfinale der US Open.
Zusätzlich zu den Niederlagen hatte Bia im vergangenen Jahr Probleme mit ihrer psychischen Gesundheit. Sie beendete die Saison sogar vorzeitig.
In den letzten 18 Monaten kam es zu einem Trainerwechsel, dem Ausscheiden von Gremienmitgliedern und einer Neuorganisation der mentalen Unterstützungsarbeit. Der aktuelle Trainer ist der Spanier Carlos Martinez Comet.














