0
📸 Ausgewähltes Foto: Reproduktion
Was ein Morgen des Feierns und der Freude hätte sein sollen, verwandelte sich an diesem Ostersonntag (5) im Norden des Landes in eine Tragödie. Drei Menschen starben, nachdem sie bei einer Ostereiersuche in einem Waldgebiet in der Nähe des Dorfes Satrupholm in der Gemeinde Mittelangeln von einem umstürzenden, etwa 30 Meter hohen, großen Baum getroffen wurden.
Zu den tödlichen Opfern gehörten ein 21-jähriges Mädchen und ein 16-jähriges Mädchen, die noch am Unfallort starben. Das dritte Opfer ist ein erst zehn Monate altes Baby, die Tochter des 21-jährigen Mädchens. Das Kind wurde mit einem Hubschrauber gerettet und in ein Kieler Krankenhaus gebracht, überlebte seine Verletzungen jedoch nicht. Eine weitere junge Frau im Alter von 18 Jahren wurde ebenfalls getroffen und liegt weiterhin in ernstem Zustand im Krankenhaus.
Verwüstungsszenario
Nach Angaben des Deutschen nahmen zum Zeitpunkt des Sturzes rund 50 Personen an dem Spiel teil. Die Gruppe bestand aus Bewohnern und Fachkräften einer Einrichtung, die Schwangere, junge Mütter und Kinder unterstützt. Nach dem Unfall lagen mehrere bunte Ostereier im Wald verstreut und bildeten einen Kontrast zu der Zerstörungsspur, die der Baumstamm hinterlassen hatte.
Forschung und Klima
Die Haupthypothese der Behörden ist, dass der Baum durch starke Windböen umgeworfen wurde. Zum Zeitpunkt des Ereignisses herrschte in der Region eine Wetterwarnung. Notfallteams und psychologische Berater wurden mobilisiert, um Zeugen und Familienangehörigen, die den Tatort beobachteten, Hilfe zu leisten.
LESEN SIE AUCH:
Die örtliche Polizei untersucht nun, ob der Baum bereits vorher strukturelle Schäden aufwies oder ob der Unfall ausschließlich durch widrige Wetterbedingungen verursacht wurde. Der Fall schockierte die kleine Gemeinde Mittelangeln und hatte Auswirkungen auf diesen religiösen Feiertag in ganz Europa.














