Der Präsident der Zentralbank erklärt, dass die Verschuldung Brasiliens strukturell sei und Millionen beträfe

Presidente do Banco Central afirma que endividamento no Brasil é estrutural

Der Präsident von, Gabriel Galípoloerklärte, dass die Verschuldung der brasilianischen Bevölkerung ein strukturelles Problem sei und einen erheblichen Teil der Gesellschaft betreffe. Die Erklärung wurde im Rahmen einer öffentlichen Tagesordnung abgegeben und entfachte die Debatte über die Finanzlage des Landes neu.

Laut Galípolo haben rund 101 Millionen Brasilianer Kreditkartenschulden, weitere 49 Millionen nutzen hochverzinsliche Kreditarten. Er betonte, dass viele Verbraucher am Ende Zinsen von mehr als 100 % pro Jahr zahlen, was die Zahlungsausfallsituation verschlimmert.

Darüber hinaus wies der Präsident der Zentralbank darauf hin, dass das aktuelle Kreditmodell, insbesondere in den revolvierenden und Notfallmodalitäten, nicht die besten Bedingungen für diejenigen bietet, die auf Kredite zurückgreifen müssen. Ihm zufolge wirkt sich diese Struktur auch direkt auf die Wirksamkeit der Geldpolitik aus.

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Galípolo betonte damals, dass das Problem einer umfassenderen Analyse unter Einbeziehung wirtschaftlicher und struktureller Faktoren bedarf. Er erwähnte auch, dass der internationale Kontext und die jüngsten Zinsentscheidungen das brasilianische Szenario beeinflussen.

Die Aussagen erfolgen inmitten zunehmender Diskussionen über die Verschuldung des Landes, ein Thema, das in den kommenden Jahren an Bedeutung in der öffentlichen Debatte gewinnen dürfte.

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