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Ein Unternehmen, das „Kinderfeuerwehr“-Kurse und militärische Ausbildung für Kinder bis zu 4 Jahren anbot, geriet ins Visier des öffentlichen Ministeriums von Acre (), das beschloss, die Ermittlungen auch nach der Einstellung der Aktivitäten zu vertiefen. Die Informationen erscheinen in der Donnerstagsausgabe (26) des offiziellen elektronischen Tagebuchs der Behörde, in dem die Umwandlung des Falles in eine zivilrechtliche Untersuchung festgestellt wurde.
Die Untersuchung begann nach Beschwerden, wonach das Unternehmen Aktivitäten wie Erste-Hilfe-Unterweisungen und Brandbekämpfung für Kinder und Jugendliche „ohne jegliche Verbindung zu Kontroll- und Inspektionsstellen“ förderte. Der Fall wurde ursprünglich als vorbereitendes Verfahren behandelt und auf der Grundlage der als relevant erachteten Beweise vorangetrieben.
Dem Abgeordneten zufolge bestehen trotz der Behauptung des Unternehmens, nur „kostenlose Kurse“ anzubieten, immer noch erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit und Sicherheit der Aktivitäten. Das Dokument betont, dass diese Art der Klassifizierung „den Diensteanbieter nicht von der Einhaltung der Verbraucherschutzbestimmungen entbindet“ und insbesondere auch nicht der Kinderschutzbestimmungen.
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Ein weiterer Punkt, der Aufmerksamkeit erregte, war die Zielgruppe: Kinder ab 4 Jahren nahmen an einem potenziell riskanten Training teil. Für die Agentur erfordern Tätigkeiten im Bereich Brandbekämpfung und Erste-Hilfe-Techniken strenge technische Qualifikationen und Sicherheitsprotokolle, die noch überprüft werden müssen.
Auch mit der Information, dass der Unterricht nach Intervention des Abgeordneten im Jahr 2024 ausgesetzt wurde, wurde die Untersuchung nicht abgeschlossen. In der Anordnung selbst heißt es eindeutig, dass „die bloße Beendigung potenziell irregulärer Aktivitäten nicht die Verantwortung für die Untersuchung des Sachverhalts entbindet“, auch auf die Gefahr hin, Straflosigkeit zu erzeugen.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Verbraucherbeschwerden und fehlende Antworten des Unternehmens auf formelle Informationsanfragen, was die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen verstärkt.
Das Staatsministerium möchte nun eine Reihe von Punkten klären, wie zum Beispiel:
- Wenn Kinder riskanten Situationen ausgesetzt waren;
- Ob die Ausbilder ausreichend qualifiziert waren;
- Wenn für nicht erbrachte Leistungen eine Gebühr erhoben wurde;
- Und ob die Verbraucher richtig über die Kurse informiert wurden.
Es wird auch untersucht, ob es zu Unfällen, Unregelmäßigkeiten oder sogar zu einer Entschädigungsbedürftigkeit der Familien gekommen ist.
Mit der Umwandlung in eine zivilrechtliche Untersuchung verfügt der Abgeordnete nun über mehr Instrumente, um den Fall voranzutreiben, einschließlich der Möglichkeit einer Haftung und sogar rechtlicher Schritte, wenn sich Unregelmäßigkeiten bestätigen.














