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Die Regierung von Acre hat einen entscheidenden Schritt zur Konsolidierung ihrer humanitären Hilfspolitik unternommen, als sie sich an diesem Dienstag (17) mit Vertretern der auf Migrationsströme spezialisierten UN-Abteilung traf. Das Treffen fand in Brasília statt und konzentrierte sich auf die Ausweitung der Unterstützung für Ausländer, die den Staat als Tor nach Brasilien nutzen.
An der Tagesordnung nahmen der Sekretär von Repac, Fabio Rueda, und die stellvertretende Sekretärin für Sozialhilfe und Menschenrechte, Amanda Vasconcelos, teil. Das zentrale Ziel besteht darin, die Nothilfe in eine langfristige öffentliche Integrationspolitik umzuwandeln und sicherzustellen, dass Migranten verschiedener Nationalitäten eine angemessene Aufnahme erhalten.
Seit 2010 ist das Gebiet von Acre eine strategische Route für Migrationsströme, insbesondere für Haitianer und Venezolaner. Derzeit unterhält der Staat neben der Hauptstadt Rio Branco auch Unterstützungsstrukturen an kritischen Grenzpunkten wie Assis Brasil und Epitaciolândia.
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Für Minister Fabio Rueda ist die Partnerschaft mit den Vereinten Nationen von entscheidender Bedeutung, um die bereits geleistete Arbeit auszuweiten. „Diese Zusammenarbeit erweitert unsere Reaktionsfähigkeit und garantiert mehr Würde im Dienst dieser Menschen“, betonte der Manager während des Treffens.
Ministerin Amanda Vasconcelos bekräftigte, dass der derzeitige Schwerpunkt auf der Konsolidierung eines effizienten Servicenetzwerks liege. Die technische Unterstützung von IOM, die seit 2024 in dem Bundesstaat tätig ist, soll neue internationale Methoden zur sozialen Eingliederung und zum Schutz von Rechten einbringen, die in lokalen Aufnahmeeinheiten angewendet werden können.
Eugênio Guimarães, ein IOM-Beamter, signalisierte, dass die Organisation beabsichtige, bestehende Dienste zu verbessern. Die Idee besteht darin, erfolgreiche menschliche Mobilitätserfahrungen hinzuzufügen, die in 175 anderen Ländern getestet wurden, und so die Regierungsführung des Staates angesichts der Herausforderungen, die die Landmigration im Amazonasgebiet mit sich bringt, zu stärken.














