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Eine Warnung des Sozialaktivisten Michele, einem Mitglied der Gruppe, hat die Bewohner des Taquari-Viertels beunruhigt, nachdem am Dienstagabend (17) ein möglicher verdächtiger Ansatz mit einem Kind gemeldet wurde.
Nach Angaben der Aktivistin sagte eine Anwohnerin, dass ihr Sohn das Haus verlassen hatte, um Fußball zu spielen, als er verängstigt zurückkam und berichtete, dass ein Mann auf einem roten Motorrad ihm Süßigkeiten angeboten habe.
Dem Bericht zufolge nahm das Kind die Süßigkeiten nur deshalb nicht an, weil es bereits von seiner Mutter angewiesen worden war, nichts von Unbekannten anzunehmen, eine Haltung, die möglicherweise eine riskante Situation vermieden hätte.
Angesichts des Geschehens verstärkte Michele die Aufmerksamkeit der Eltern und Erziehungsberechtigten in der Gemeinde und betonte, wie wichtig es sei, Kindern zu zeigen, wie sie sich verhalten sollen, wenn sich Fremde ihnen nähern.
Der Aktivist betonte auch, dass es wichtig sei, Minderjährigen beizubringen, kein Essen, keine Geschenke oder Gegenstände jeglicher Art von Fremden anzunehmen, Gespräche zu vermeiden und immer sofort einen vertrauenswürdigen Erwachsenen zu informieren, wenn eine verdächtige Situation bemerkt wird.
Der Fall dient als Warnung für die Bevölkerung, insbesondere in Wohngebieten, wo Kinder oft auf der Straße spielen. Den Verantwortlichen wird empfohlen, besonders aufmerksam zu sein und einen ständigen Dialog mit ihren Kindern über die Sicherheit zu führen.
Bisher liegen keine Informationen zur Identifizierung des Tatverdächtigen vor.
Ein sehr ähnlicher Fall ereignete sich im Viertel Recanto dos Buritis.
Ein 8-jähriges Kind wurde in ernstem Zustand in die Notaufnahme von Rio Branco eingeliefert, nachdem es am frühen Abend dieses Sonntags (15) in der Rua da Caixa d’Água im Viertel Recanto dos Buritis im zweiten Bezirk der Hauptstadt Acre eine möglicherweise vergiftete Süßigkeit gegessen hatte.
Nach Angaben der Mutter des Kindes, Salviana Leite de Souza, spielte das Mädchen auf einer öffentlichen Straße in der Nähe des Wohnsitzes der Familie, als sie krank nach Hause zurückkehrte. Als die Mutter merkte, dass es ihrer Tochter nicht gut ging, fragte sie, was sie eingenommen hatte.
Das Kind berichtete, dass während eines Stromausfalls in der Region ein unbekannter Mann auf sie zukam und ihr ein paar Pralinen reichte. Das Mädchen sagte, sie habe die Süßigkeiten verzehrt und dann wieder normal gespielt.
Minuten später begann sich das Kind unwohl zu fühlen und zeigte besorgniserregende Symptome. Sie kehrte nach Hause zurück und erzählte ihrer Mutter, was passiert war. Salviana war besorgt über den Zustand ihrer Tochter und rief den Mobile Emergency Care Service (Samu) an.
Ein Rettungswagen zur Grundversorgung wurde zum Unfallort geschickt. Nach der ersten Betreuung und anfänglichen Stabilisierung des klinischen Zustands wurde das Kind in die Notaufnahme von Rio Branco gebracht, wo es Kurzatmigkeit, Tachykardie, eine erhöhte Herzfrequenz über 100 Schläge pro Minute und miotische (zusammengezogene) Pupillen aufwies – Symptome, die auf eine Vergiftung hinweisen könnten.
Aufgrund der Schwere der Erkrankung wurde das Mädchen in die pädiatrische Notaufnahme der Gesundheitsstation gebracht, da der Verdacht einer möglichen Überdosis oder Vergiftung mit einer unbekannten Substanz bestand.
Unser Team hat mit einem medizinischen Fachpersonal gesprochen, das den Fall verfolgt. Seiner Meinung nach sind die klinischen Symptome des Kindes mit der Einnahme einer narkotischen oder toxischen Substanz vereinbar, aber nur Tests können die Ursache bestätigen.
Bisher wurde die Polizei nicht gerufen, um auf den Vorfall zu reagieren.
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