Mojtaba Khamenei, Irans neuer oberster Führer, gibt eine offizielle Erklärung zum Krieg ab

Mojtaba Khamenei, Irans neuer oberster Führer, gibt eine offizielle Erklärung zum Krieg ab

Irans neuer oberster Führer, der Ayatollah Mojtaba Khameneibrach das Schweigen an diesem Donnerstag (12.03.) mit seiner ersten offiziellen Botschaft seit seiner Übernahme der Herrschaft über das Land.

Über seinen offiziellen Telegram-Kanal rief sein Nachfolger die Nation dazu auf, angesichts der Eskalation des Krieges gegen die Vereinigten Staaten und Israel „Standhaftigkeit gegenüber dem Feind“ zu bewahren.

Die Veröffentlichung trägt eine starke religiöse und politische Symbolik, darunter die Namen seiner Vorgänger: seines Vaters Ali Khamenei und des Gründers der Islamischen Republik Ruhollah Khomeini.

„Wir widerrufen keinen Vers, ohne einen besseren oder ähnlichen vorzulegen“, schrieb der Führer und zitierte den Koran, um seinen Machtwechsel zu rechtfertigen.

Hommage an den Vater und das Martyrium

In einem emotional aufgeladenen Text drückte Mojtaba sein Beileid zum Tod seines Vaters aus, den er als „Berg der Standhaftigkeit“ bezeichnete. Er enthüllte, dass er Ali Khameneis Leichnam nach dem Märtyrertod gesehen hatte und betonte, dass die Hand des verstorbenen Anführers „zur Faust geballt“ geblieben sei, was anhaltenden Widerstand symbolisiere.

Aufruf zur Einheit und zum Widerstand

Die Erklärung wurde in strategische Punkte unterteilt, um der Bevölkerung während des Konflikts Orientierung zu geben:

  • Göttliches Vertrauen: Er wies darauf hin, dass der Glaube Irans Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Feinden sei.

  • Nationale Einheit: Er forderte, interne Differenzen beizulegen, um die Stärke des Landes zu bewahren.

  • Öffentliche Präsenz: Er betonte, dass die Menschen in allen Bereichen – von der Bildung bis zur Sicherheit – handeln müssen, um die Wirksamkeit der Regierung zu gewährleisten.

  • Solidarität: Er forderte Institutionen und Bürger auf, sich gegenseitig zu unterstützen, insbesondere diejenigen, die am stärksten von den jüngsten Bombenanschlägen betroffen waren.

Danke an die Kämpfer

Im letzten Teil seiner Rede dankte Mojtaba den „mutigen Kämpfern“, die dem Feind den Weg versperren. Er bekräftigte, dass die westlichen Mächte in der „Illusion“ leben, dass sie das iranische Heimatland beherrschen oder spalten können, und sagte einen endgültigen Sieg voraus, der auf der Beharrlichkeit des Volkes beruht.

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