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Papst Leo XIV. forderte an diesem Sonntag (8) ein Ende der Bombenanschläge im Nahen Osten und verteidigte die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen den Ländern der Region. Der Aufruf erfolgte während des traditionellen Angelus-Gebets auf dem Petersplatz im Jahr 2016.
In seiner Botschaft an die Gläubigen erklärte der Papst, dass die Verschärfung des Konflikts Angst geweckt und das Klima des Hasses zwischen den Nationen verstärkt habe. Darüber hinaus gebe es Besorgnis über die Möglichkeit einer Ausweitung des Krieges auf andere Länder in der Region, einschließlich des Libanon.
„Lasst uns unser demütiges Gebet zum Herrn erheben, damit der Donner der Bomben aufhört, dass die Waffen verstummen und ein Raum für den Dialog geöffnet wird, in dem die Stimmen der Völker gehört werden können“, erklärte der Papst.
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Leo XIV. sprach auch die Bedeutung der Bekämpfung von Gewalt in menschlichen Beziehungen an, insbesondere von Gewalt gegen Frauen. Die Erklärung wurde abgegeben, nachdem er auf einen Brief einer Italienerin geantwortet hatte, der in der Zeitschrift „St. Peter’s Square“ und der Zeitung „Corriere della Sera“ veröffentlicht wurde.
Nach Ansicht des Papstes ist geschlechtsspezifische Gewalt weiterhin ein ernstes Problem, das Leid verursacht und von der Gesellschaft bekämpft werden muss.
Er betonte auch, dass es in einer Welt, die von gewalttätigen Reden und Verhaltensweisen geprägt ist, von wesentlicher Bedeutung ist, Initiativen zum Schutz und zur Wertschätzung von Frauen zu stärken.
Die Rede des Papstes findet inmitten zunehmender Spannungen im Nahen Osten statt und bekräftigt die Forderungen des Vatikans nach diplomatischen Lösungen und einer Verringerung der Gewalt in der Region.
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