Ali Khameneis Sohn wurde nach Ayatollahs Tod zum neuen obersten Führer Irans gewählt

Filho de Ali Khamenei é escolhido como novo líder supremo do Irã

Iran gab an diesem Sonntag (8) die Wahl von Mojtaba Khamenei, dem Sohn des Ayatollah, zum neuen obersten Führer des Landes bekannt. Die Entscheidung wurde von der Expertenversammlung getroffen, einem religiösen Gremium, das dafür verantwortlich ist, festzulegen, wer den höchsten Posten in der politischen und religiösen Struktur Irans einnehmen wird.

Mojtaba Khamenei ist 56 Jahre alt und ein schiitischer Geistlicher. In den letzten Jahren hat er an Einfluss im politischen System des Landes gewonnen, insbesondere durch seine Verbindungen zum Korps der Islamischen Revolutionsgarde, einer der mächtigsten Streitkräfte Irans.

Nach Angaben der iranischen Staatspresse wurde die Wahl durch eine Mehrheitsentscheidung der Mitglieder der Versammlung, bestehend aus 88 Ayatollahs, getroffen. Die Gruppe ist seit der Islamischen Revolution 1979 für die Wahl und Überwachung des obersten Führers verantwortlich.

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Die Ernennung erfolgt nach dem Tod von Ali Khamenei, der das Amt mehr als drei Jahrzehnte lang innehatte. Er galt als wichtigste politische und religiöse Autorität des Landes und übernahm die Funktionen eines geistlichen Führers, Staatsoberhaupts und Oberbefehlshabers der Streitkräfte.

Während seiner Amtszeit war das iranische Regime von einer starken internen politischen Kontrolle, der Unterdrückung von Gegnern und ständigen Spannungen mit westlichen Ländern, insbesondere den Vereinigten Staaten und Verbündeten im Nahen Osten, geprägt.

Mit der Wahl von Mojtaba Khamenei weisen Analysten darauf hin, dass das Land dazu neigt, die gleiche politische und ideologische Linie der letzten Jahrzehnte beizubehalten. Die Nachfolge stärkt auch den anhaltenden Einfluss der Khamenei-Familie innerhalb der iranischen Machtstruktur.

Die Entscheidung der Expertenversammlung muss noch formelle Bestätigungsphasen im politischen System des Landes durchlaufen, wurde aber bereits von iranischen Staatsmedien offiziell bekannt gegeben.

Metropolen

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