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Die Stadt Ubatuba hat an diesem Montag (23) aufgrund der starken Regenfälle am vergangenen Wochenende in der gesamten Gemeinde den Ausnahmezustand ausgerufen.
Das Wasser beeinträchtigte große Zufahrtsstraßen zur Gemeinde. Der Oswaldo Cruz Highway, bei km 81, bleibt aufgrund umstürzender Barrieren, Bäume und Steine auf der Straße gesperrt. Auf der Tamoios-Autobahn ist Serra Antiga ebenfalls wegen übermäßigen Regens gesperrt, der in den letzten 12 Stunden mehr als 100 mm betrug.
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An diesem Montag wurde der Unterricht in allen Schuleinheiten der Gemeinde ausgesetzt. Alle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Ministerium für Sport und Freizeit wurden ebenfalls abgesagt und bleiben in der südlichen Region die ganze Woche über ausgesetzt.
Laut der an diesem Sonntag (22) veröffentlichten Erklärung von Sabesp wirkte sich der Regen auch auf das Wasseraufbereitungssammelsystem von Eta Carolina aus. Das Unternehmen wies darauf hin, dass Teams vor Ort daran arbeiteten, den Dienst wiederherzustellen. Die Fertigstellung sei für diesen Montag geplant.
Nach Angaben des National Center for Natural Disaster Monitoring and Alerts (Cemaden) bleibt die Stadt aufgrund der kritischen Sättigung des Bodens in den letzten 72 Stunden gefährdet.
Innerhalb von 12 Stunden verzeichnete die Region eine Regenmenge, die dem historischen Durchschnitt des gesamten Monats Februar entsprach. Die Stadt Sertão Da Quina hatte mit 102 mm die höchste Niederschlagsmenge, gefolgt von Ipiranguinha (89 mm), Araribá (69 mm) und Praia Dura (66 mm).
Wochenende
An diesem Sonntag wurden 15 Familien obdachlos und weitere 15 wurden vertrieben. In der südlichen Region Ubatuba waren 408 Häuser betroffen. Das Rathaus berichtete, dass die Obdachlosen vorübergehend in Hotels im Stadtteil Lagoinha untergebracht wurden. Es gibt auch Familien, die von der Sozialhilfe überwacht und unterstützt werden.
Außerdem kam es in der Nacht zum Samstag zum Untergang eines Schiffes, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. (21). Drei Personen, die sich auf dem Boot befanden, wurden von Besatzungsmitgliedern eines anderen Schiffes gerettet.
Kommunen in Gefahr
Neben Ubatuba verzeichneten seit gestern auch andere Gemeinden an der Küste von São Paulo große Regenansammlungen. Bewohner von Orten wie Bertioga, Guarujá und Caraguatatuba sollten wachsam bleiben.
*Praktikant bei Brasilien-Agentur unter der Aufsicht von Odair Braz Junior















