Der Moment, in dem die Waschmaschine auf Schleudern umschaltet und der Raum leicht zu vibrieren beginnt, ist jedem Hausbesitzer bekannt. Der Lärm überträgt sich leicht auf den Boden und die Wände und kann eine ruhige Wohnung in eine kleine Baustelle verwandeln. Es geht nicht nur um den Lärm: Lang anhaltende Vibrationen belasten den Untergrund und sind in kleinen Räumen fast immer unangenehm. Die gute Nachricht ist, dass in den meisten Fällen ein paar realistische Maßnahmen ausreichen, die jeder Haushalt umsetzen kann. Es ist wichtig zu verstehen, woher die Vibrationen der Waschmaschine kommen, und die häufigsten Ursachen zu beseitigen.

1) Ausrichten der Waschmaschine: Der Untergrund ist von größter Bedeutung
Die häufigste Ursache für Vibrationen ist eine leichte Neigung oder ein uneben stehendes Bein. Bei hohen Drehzahlen verstärkt sich selbst eine kleine Unebenheit, und die Trommel „schaukelt” das gesamte Gehäuse der Waschmaschine. Eine Wasserwaage, die auf die obere Platte gelegt wird, hilft dabei: Die Ausrichtung muss von vorne nach hinten und von links nach rechts überprüft werden. Anschließend werden die Füße in der Höhe verstellt und die Kontermuttern festgezogen, damit sich die Einstellung mit der Zeit nicht verstellt. Auf einem elastischeren Boden kann eine Verschiebung des Geräts näher an die tragende Wand oder auf einen festeren Untergrund erforderlich sein.
2) Antivibrationsunterlagen unter den Füßen
Antivibrationsunterlagen aus Gummi oder ähnlichem Material wirken wie ein einfacher „Stoßdämpfer“ zwischen Waschmaschine und Boden. Ein Teil der Bewegungsenergie wird absorbiert, bevor sie auf die Konstruktion übertragen wird, sodass statt eines Dröhnens oft nur ein gedämpftes Geräusch zu hören ist. Es ist wichtig, dass jede Unterlage mit ihrer gesamten Oberfläche anliegt und die Waschmaschine nicht schief darauf steht; auf glatten Fliesen hilft eine Ausführung mit rutschfester Beschichtung. Unterlagen allein lösen das Problem schlecht ausgerichteter Füße nicht, aber in Kombination mit einer Ausrichtung können sie selbst empfindlichere Untergründe beruhigen.

Selbst eine geringe Neigung der Waschmaschine bei hohen Drehzahlen verstärkt sich um ein Vielfaches: Die Trommel versucht, sich mit Kraft „auszurichten”, und die Vibrationen übertragen sich schnell auf den Boden und die Wände.
3) Fünf Gewohnheiten, die die Waschmaschine leiser machen
Neben der Einstellung vor Ort spielt auch die Beladung der Trommel eine große Rolle. Genau hier kommt es am häufigsten zu Ungleichgewichten, und dann hilft auch ein fester Boden nicht mehr. Wenn diese Kleinigkeiten über einen längeren Zeitraum beachtet werden, ist eine leise Waschmaschine keine Ausnahme, sondern der Standard.
- Gleichmäßige Verteilung der Wäsche: Verteilen Sie die Wäsche am Rand der Trommel und stapeln Sie sie nicht in einem Haufen.
- Sinnvolle Beladung: Eine zu volle Trommel und das Waschen von nur wenigen schweren Wäschestücken verstärken die Schwingungen.
- Kleine Wäschemenge: Bei einer geringen Wäschemenge hilft es, ein Wäschestück mit ähnlichem Gewicht hinzuzufügen, um das Gewicht zu verteilen.
- Befestigung überprüfen: Das regelmäßige Anziehen der sichtbaren Schrauben und Verbindungen am Gehäuse verringert das Klappern.
- Geeignetes Programm: Eine niedrigere Drehzahl oder der „Leise”-Modus verringern die Vibrationsstärke beim Schleudern.
4) Schnelle Überprüfung und normale Wartung ohne Experimente
Wenn das Geräusch plötzlich auftritt, sollten Sie einfache Dinge überprüfen, die am häufigsten mit Vibrationen in Verbindung stehen. Aus den Taschen können Münzen oder kleine Gegenstände herausfallen, die dann gegen die Trommel und die Dichtung schlagen. Überprüfen Sie daher vor dem Waschen schnell die Taschen. Es lohnt sich auch zu überprüfen, ob die Seiten- oder Rückwand locker ist und die Waschmaschine anders als gewöhnlich „klappert” oder rattert. Wenn die ungewöhnlichen Geräusche auch nach dem Ausrichten und korrekten Beladen weiterhin auftreten, ist es sinnvoll, einen Fachmann zu konsultieren, damit sich das Problem nicht verschlimmert.
In den meisten Häusern reichen eine stabile Ausrichtung, eine korrekte Unterlage und ein sorgfältiges Ausbalancieren der Wäsche aus. Die einzelnen Schritte scheinen unbedeutend, aber zusammen reduzieren sie die Vibrationen der Waschmaschine erheblich, sodass sie sich beim Schleudern nicht mehr wie ein freistehendes Gerät verhält. Das Ergebnis ist ein leiserer Betrieb, weniger Geräusche im Gebäude und fertige Wäsche ohne Lärm, der sich in der ganzen Wohnung ausbreitet.














