Warum man eine feuchte Serviette in die Waschmaschine legen sollte: ein Trick, den Sie bestimmt noch nicht kannten

In einem Haushalt mit einem pelzigen Haustier kann Tierhaar auf Kleidung buchstäblich überall auftauchen: auf Pullovern, Hosen, Decken und Möbelbezügen. Das Problem beginnt jedoch in der Waschmaschine, da kleine Haare nicht immer aus den Stoffen ausgewaschen werden, sondern auf andere Wäschestücke übertragen werden. Das Ergebnis ist enttäuschend: Wir nehmen „saubere” Kleidung heraus, auf der jedoch immer noch Fusseln zu sehen sind, und außerdem bleiben Rückstände in der Trommel zurück. Es lohnt sich, eine Lösung zu kennen, die keine zusätzlichen Geräte erfordert und während des Waschvorgangs funktioniert.

Warum man eine feuchte Serviette in die Waschmaschine legen sollte: ein Trick, den Sie bestimmt noch nicht kannten
Serviette

Warum bleiben nach dem Waschgang Wollfasern zurück?

Während des Waschvorgangs zirkulieren Fasern und Haare zusammen mit den Textilien im Wasser. Ein Teil davon löst sich von der Kleidung, gelangt aber nicht immer in den Abfluss: Es kann an feuchten Materialien haften bleiben, insbesondere an solchen mit einer „weicheren” Textur, wie Fleece oder Strickwaren. Der Rest setzt sich in der Trommel und an einer anfälligen Stelle fest, nämlich dem Pumpenfilter (oft als Abflussfilter bezeichnet). Je mehr Flusen im Umlauf sind, desto leichter „haften” sie am Ende des Waschgangs, wenn weniger Wasser vorhanden ist, wieder an den zu waschenden Kleidungsstücken.

Warum man eine feuchte Serviette in die Waschmaschine legen sollte: ein Trick, den Sie bestimmt noch nicht kannten
Serviette

Der Trick mit der Serviette: Was passiert in der Trommel?

Ein einfacher Trick besteht darin, normale Feuchttücher in die Trommel zu werfen. Während der Drehung bewegt sich die Serviette zusammen mit der Wäsche, und ihre leicht raue Struktur wirkt wie eine „Falle” für kleine Haare, Fäden und Flusen. Anstatt wieder an Hemden oder Handtüchern zu haften, bleibt ein Teil der Verschmutzungen auf der Oberfläche der Serviette zurück. Das ist eine Kleinigkeit, die jedoch von großer Bedeutung sein kann, insbesondere wenn Kleidung in die Waschmaschine gelangt, die in engem Kontakt mit einer Decke, einer Liege oder einem Sofa stand.

Damit diese Methode effektiv ist, muss die Anzahl der Tücher je nach Beladung ausgewählt werden: Bei einer geringeren Anzahl von Kleidungsstücken reicht in der Regel 1 Tuch aus, bei einer größeren Anzahl können 2–3 Tücher verwendet werden. Zuvor sollten Sie größere Wollknäuel mit einem Kleiderroller oder einer Bürste von der Kleidung entfernen, da das Tuch kleine Partikel auffangen soll und nicht die Vorreinigung ersetzen soll. Es ist auch wichtig, die Trommel nicht zu überfüllen – bei einer zu dichten Beladung wird alles schlechter durchmischt, und das Tuch hat weniger Platz, um Haare effektiv aufzunehmen.

Nach Beendigung des Waschvorgangs sieht das Tuch in der Regel wie ein kleiner Flusenball aus – ein Zeichen dafür, dass die Verschmutzungen nicht wieder auf den Stoff zurückgekehrt sind.

Welches Tuch sollte man wählen, um keine Probleme zu verursachen?

Nicht jedes Tuch ist für die Trommel geeignet. Wichtig ist, dass es möglichst strapazierfähig ist und sich bei intensiver Drehung nicht im Wasser auflöst.

Am sichersten sind Tücher ohne Alkoholzusatz und ohne aggressive Inhaltsstoffe, die unerwünschte Reaktionen mit dem Stoff hervorrufen können. Auch die Struktur ist wichtig: Zu dünne, „papierartige” Tücher können reißen und Rückstände hinterlassen, die dann von der Kleidung oder den Dichtungen entfernt werden müssen. Kurz gesagt: Sie sollte feucht, strapazierfähig und waschbeständig sein.

Was gewinnen die Wäsche und die Waschmaschine selbst

  • Das Tuch fängt einen Großteil der Haare, Fäden und Staubpartikel auf, sodass die Kleidung nach dem Waschen sauberer aussieht und auf dunklen Stoffen seltener ein „Nebel“ aus Flusen zurückbleibt.
  • Weniger Haare im Waschgang bedeuten weniger Rückstände in der Trommel und im Abflussbereich, was das Risiko einer Verschmutzungsansammlung an Stellen verringert, die ohnehin regelmäßig gereinigt werden müssen.

Diese Methode ersetzt nicht die grundlegenden Gewohnheiten wie das Leeren der Taschen, das sinnvolle Sortieren von Textilien oder die Überprüfung des Filters, ergänzt aber gut die Routine, wenn regelmäßig Haare auf die Kleidung zurückkommen. Am besten funktioniert es als „zweite Linie“ nach dem Vorab-Entfernen großer Fusseln mit einer Rolle oder einer Bürste. Dadurch wird die Menge an Haaren, die zwischen den Kleidungsstücken zirkulieren, in einem Waschgang reduziert, und das Aufräumen nach dem Waschen nimmt deutlich weniger Zeit in Anspruch. Und das ist der kleine Komfort im Haushalt, der das Leben einfach leichter macht.

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